von ih 18.09.2025 18:50 Uhr

„Hass ist keine Meinung“? Team K zeigt das Gegenteil

Die politische Lage weltweit ist angespannt. Seit der patriotisch-konservative Influencer Charlie Kirk von einem mutmaßlichen Linksextremisten kaltblütig erschossen wurde, überschlagen sich die Ereignisse. In Deutschland etwa wurde die öffentlich-rechtliche Moderatorin Dunja Hayali beurlaubt – nachdem sie auch nach Kirks Tod keine Gelegenheit ausließ, ihn als „Rassisten“ und „Menschenfeind“ zu diffamieren. Damit spuckte sie sinnbildlich auf das Grab eines Ermordeten. Solidarität dafür bekommt sie jetzt vom Team K aus Südtirol.

Statt einem verstorbenen Familienvater zu gedenken, sorgt sich Sabine Mahlknecht vom Team K um eine umstrittene Fernsehmoderatorin.

Team-K-Gemeinderätin missbraucht Gedenken

Nun zeigt sich: Auch Südtirol ist vor Geschmacklosigkeiten rund um den Tod von Charlie Kirk nicht gefeit. Jüngstes Beispiel ist Sabine Mahlknecht, Fraktionssprecherin des Team K im Brixner Gemeinderat.

Statt des Opfers zu gedenken, nutzte sie ihre Social-Media-Profile, um ausgerechnet Dunja Hayali ihre Solidarität auszusprechen. Als wäre das nicht schon provokant genug, unterlegte sie ihre Story auch noch mit dem Lied „Bella Ciao“ – jenem kommunistischen Kampflied, das auf einer Patronenhülse des Attentäters auf Charlie Kirk eingraviert war.

Ein „Zufall“, der kaum makabrer sein könnte.

  • Ausgerechnet „Bella Ciao“: Der italienische Schriftzug war auf einer Patronenhülse des Schützen, der Charlie Kirk tötete.

An Pietätlosigkeit nicht zu überbieten

Wer so handelt, missbraucht das Gedenken an einen Ermordeten für politische Botschaften – und offenbart damit nicht nur Pietätlosigkeit, sondern auch ideologische Voreingenommenheit. Mahlknecht setzte ihrer Story zudem den Schriftzug „Hass ist keine Meinung“ auf. Doch wer so zynisch die Seite einer politisch umstrittenen Moderatorin ergreift und gleichzeitig das Opfer eines Attentats ignoriert, der demaskiert sich selbst.

Eine Anfrage von UT24 ließ die Brixner Gemeinderätin des Team K unbeantwortet. Aber eigentlich braucht es ihre Stellungnahme gar nicht mehr: Mit ihrem Posting hat Mahlknecht klargemacht, wofür sie steht – und wofür nicht.

Eines ist damit auch in Südtirol endgültig offensichtlich: Das Team K gibt sich gerne als bürgerlich – doch in Wahrheit unterscheidet es sich in seiner Gesinnung kaum von den Grünen oder den Linken in Deutschland.

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