von gk 18.09.2025 12:07 Uhr

Dating nach Scharia-Regeln – App öffnet Islamisten Tür und Tor

Eine muslimische Dating-App verspricht „Liebe nach den Regeln des Propheten“. In Wahrheit öffnet sie radikalen Predigern die Tür und degradiert Frauen zu Objekten unter Vormundschaft.

"Half of my deen", die muslimische Online-Dating-Plattform (Bild: KI-generiert).

Religiöse Vorschriften beim Kennenlernen sind in der muslimischen Welt nichts Neues. Doch die App „Half of my deen“ bringt das Ganze auf ein anderes Level und zwar mitten unter uns. Dort, wo Gleichberechtigung und persönliche Freiheit eigentlich selbstverständlich sein sollten, etablieren sich Plattformen, die das Gegenteil predigen. Wer sich anmeldet, betritt keine harmlose Dating-Welt, sondern ein System der Kontrolle, Bevormundung und ideologischen Einflussnahme.

Kontrolle statt Freiheit

Schon die ersten Schritte zeigen, wohin die Reise geht: Jede Nachricht wird von Administratoren geprüft, jede Interaktion überwacht. Bevor überhaupt ein Gespräch möglich ist, müssen Fragen zu islamischen Predigern beantwortet werden. Und genau hier wird es brandgefährlich: Namen wie Pierre Vogel, Sven Lau oder Abou-Nagie tauchen auf: Prediger, die seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Das bedeutet: Wer sich auf dieser App bewegt, bewegt sich auch im Fahrwasser von Islamisten. Es geht nicht nur um Partnersuche, sondern um ideologische Gleichschaltung. Junge Menschen geraten hier in ein Milieu, das keinen Raum für Zweifel oder kritische Fragen lässt, sondern nur für Konformität mit einem radikal ausgelegten Islam.

Frauenrechte? Fehlanzeige!

Am deutlichsten zeigt sich das wahre Gesicht der App bei den Regeln für Frauen. Sie dürfen nur mit einem männlichen Vormund, dem sogenannten Wali, teilnehmen, das sind Vater, Bruder oder Sohn. Ohne diese Genehmigung geht gar nichts. Damit wird das, was in Deutschland längst überwunden sein sollte, digital fortgeschrieben: Frauen sind nicht selbstbestimmt, sondern Bittstellerinnen im eigenen Leben und das was sie tun ist vom Einverständnis eines Mannes im engeren Umfeld abhängig.

Dass ein solches Konzept nicht nur irgendwo im Nahen Osten, sondern im Herzen Europas massenhaft beworben und genutzt wird, ist Wahnsinn und wirft unsere Gesellschaft um hunderte Jahre zurück. Während in westlichen Gesellschaften um jede Nuance von Gleichberechtigung gerungen wird, etabliert sich hier stillschweigend ein Parallel-System, in dem fundamentale Rechte der Frau einfach ausgehebelt werden.

  • Werbeplakat in einem arabischen Imbiss in Berlin-Neukölln (Bild: NiUS).

Aufmerksamkeit gefordert

Es reicht nicht, solche Phänomene als „kulturelle Besonderheit“ abzutun. Eine App, die Frauen entrechtet und islamistische Prediger hofiert, ist kein Beitrag zu Integration, sondern ein Einfallstor für Rückschritt. Wer Gleichberechtigung ernst nimmt, muss diese Entwicklungen klar benennen und verhindern, dass in unseren Städten ein digitales Parallelrecht entsteht, das mit unseren Werten unvereinbar ist.

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