von ih 14.09.2025 07:55 Uhr

Handyakku explodiert im Zug

Am Samstagabend ist es kurz vor 20:40 Uhr in einem Cityjet auf der Fahrt nach Innsbruck zu einem Zwischenfall gekommen: Der Akku eines Smartphones explodierte wenige Augenblicke vor der Einfahrt in den Bahnhof Rattenberg. Das Handy begann sofort zu brennen, woraufhin der Besitzer das Gerät vor einer Waggontür am Boden ablegte.

APA/THEMENBILD

Der Zug stoppte im Bahnhof Rattenberg, wo Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Radfeld und Rattenberg sowie der Rettungsdienst bereits warteten. Beim Eintreffen der Feuerwehr lag das brennende Telefon noch im Waggon. Um eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern, wurde es kurzerhand per Fußtritt auf den Bahnsteig befördert und dort abgelöscht.

Aufgrund der starken Rauch- und Geruchsentwicklung mussten sämtliche Türen geöffnet und die Zuggarnitur gründlich belüftet werden. Sachschäden am Zug entstanden nicht, lediglich der Boden des Waggons wurde leicht verschmutzt. Der Besitzer des Handys konnte vor Ort nicht mehr angetroffen werden.

Rund 150 bis 200 Fahrgäste mussten ihre Reise unterbrechen, konnten aber mit einem nachfolgenden Zug weiterfahren. Der betroffene Cityjet wurde anschließend leer nach Innsbruck überstellt. Während der Löscharbeiten und der Belüftung war das betroffene Gleis gesperrt. Im Einsatz standen die Feuerwehr Radfeld mit drei Fahrzeugen und 27 Kräften, die Feuerwehr Rattenberg mit zwei Fahrzeugen und 18 Kräften sowie der Rettungsdienst.

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