„Lasst uns stolz auf unsere Muttersprache sein!“

„Gerade die deutsche Sprache – die Sprache der Dichter und Denker – ist in den vergangenen Jahren mehr als jede andere große Sprache unter Druck geraten und zunehmend anfälliger für Verunstaltungen geworden“, so Christian Kollmann in einer Aussendung der STF. Für diese besorgniserregende Entwicklung gebe es mehrere Gründe: ein mangelndes sprachliches Selbstbewusstsein, ein schwindendes muttersprachliches Gespür, die Omnipräsenz des Englischen und – speziell in Südtirol – der wachsende Einfluss des Italienischen. Hinzu komme der politische Druck von links-grünen und woken Ideologen, die das Gendern sowie andere vermeintlich „politisch korrekte“ Formulierungen propagieren, so die Bewegung.
„Wer seine Sprache liebt, begegnet ihr mit Respekt und Selbstbewusstsein. Er bemüht sich, so zu sprechen und zu schreiben, wie es seiner Sprache angemessen ist – indem er auf überflüssige Anglizismen, Italianismen, zeitgeistige Neuschöpfungen sowie auf ideologisch aufgeladene und sprachhemmende Genderformen wie Gaps, Sternchen, Unterstriche oder Binnen-I’s verzichtet!“, erklärt der Sprachwissenschaftler, Cristian Kollmann.
Gerade in Südtirol sollte die Pflege der deutschen Sprache oberste Priorität haben. „Denn Sprache ist nicht nur ein Mittel der Verständigung, sondern auch Ausdruck unserer Identität – und diese gilt es mit Stolz zu bewahren“, hält Kollmann fest.Â






