von mmh 09.09.2025 16:13 Uhr

Millionenbetrüger im Bozner Bankfall wurde gefasst

Die Ermittler haben den Beschuldigten im Bozner Bankbetrug in Italien aufgespürt. Weitere Details zu seinem Aufenthaltsort oder den laufenden Maßnahmen machte die Staatsanwaltschaft bislang nicht öffentlich. Sicher beschlagnahmt wurden jedoch seine Mobiltelefone und Computer – Geräte, von denen sich die Ermittler wichtige Hinweise auf den mutmaßlichen Betrug erhoffen.

Bild von Willfried Wende auf Pixabay

Der ehemalige Private Banker soll über Jahre hinweg Kundengelder manipuliert haben. Dabei lieferte er den Kunden gefälschte Abrechnungen, die Vermögenswerte weit über dem tatsächlichen Bestand auswiesen. Zum Einsatz kamen blanko unterschriebene Formulare oder gefälschte Unterschriften. Die mutmaßlichen Machenschaften erstrecken sich mindestens von April 2015 bis Dezember 2024, und elf Kunden aus der Provinz Bozen sind derzeit als geschädigt registriert.

Banküberprüfungen sollen Schaden aufdecken

Um das genaue Ausmaß des Betrugs zu ermitteln, wurden umfassende Banküberprüfungen angeordnet. Die Ermittler wollen damit sowohl den Gesamtschaden als auch die individuellen Verluste der Kunden präzise erfassen.

Ermittlungen wegen Betrug, Diebstahl und Finanzvergehen

Die Staatsanwaltschaft führt das Verfahren wegen Betrugs, Diebstahls und unerlaubter Finanzvermittlung. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen dem ehemaligen Banker empfindliche Strafen.

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