von mmh 03.09.2025 12:42 Uhr

Zehn Jahre Tour of the Alps: Radsport-Spektakel 2026 angekündigt

Von Nordtirol über Südtirol bis nach Welschtirol: Die Tour of the Alps gehört längst zu den ganz großen Namen im internationalen Radsportkalender. 2026 feiert das grenzüberschreitende Etappenrennen sein zehnjähriges Jubiläum – und die Erwartungen sind hoch.

Fünf Etappen, 752 Kilometer, 15.000 Höhenmeter - das war die Tour of the Alps 2023, im Bild die Pustertaler Etappe (Foto: Jaroslav Svoboda)

Vom 20. bis 24. April 2026 rollt das Radsport-Spektakel durch die Euregio. Was 2016 mit einem Abkommen zwischen den drei Regionen begann, hat sich in nur zehn Jahren zu einem internationalen Event entwickelt, das Jahr für Jahr Millionen begeistert. Heuer erreichte die TotA laut Daten von United Synergies einen Medienwert von 17,3 Millionen Euro – ein Plus von 35 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Über 1.800 Medienberichte, fünf Milliarden Kontakte und mehr als 50 Millionen Online-Views sprechen eine deutliche Sprache: Die Tour ist zur globalen Plattform geworden.

Starke Zahlen – starke Bilder

Australien, Frankreich, Italien oder Österreich: Millionen Zuschauer verfolgten 2025 die Rennen live. Allein in Italien schalteten bei der Schlussetappe auf Rai 2 so viele ein wie nie zuvor. Auch Eurosport, TNT-Sport, L’Équipe TV und ORF berichteten täglich und machten die TotA zu einem der bestverfolgten Radrennen Europas.

Zum Jubiläum wollen die Organisatoren aber nicht nur Sportgeschichte schreiben. Laut General Manager Maurizio Evangelista setzt man auf einen Mix aus Spitzensport, Nachhaltigkeit, Innovation, Sicherheit und internationaler Sichtbarkeit: „Die großartigen Ergebnisse sind ein Beweis dafür, dass wir mit der Tour of the Alps ein großes Gemeinschaftsprojekt initiiert haben, das Regionen stärkt und Menschen verbindet.“

Ein Radsport-Fest für die Euregio

Ob Weltklasse-Fahrer, atemberaubende Bergkulissen oder ein begeistertes Publikum – die Tour of the Alps ist längst mehr als nur ein Etappenrennen. Sie ist ein Schaufenster für die Euregio und zeigt, wie Nordtirol, Südtirol und Welschtirol gemeinsam internationale Strahlkraft entwickeln.

Und 2026? Da soll die Jubiläumsausgabe alles bisher Dagewesene übertreffen.

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