von ih 03.09.2025 16:07 Uhr

Südtirol baut Schulmensen aus

In Südtirol soll es künftig ein flächendeckendes Netz an Schulmensen geben. Bislang bieten nur rund ein Drittel der Gemeinden einen fünftägigen Mensadienst für Grund- und Mittelschüler an. Mit Unterstützung der Landesregierung soll dieses Angebot nun deutlich erweitert werden.

APA (Archiv/epa)

„Die nachhaltige Entlastung der Familien ist unser gemeinsames Ziel, der Ausbau der Schulmensen und Mittagstische ist dabei eine wichtige Maßnahme“, betont Landeshauptmann und Finanzlandesrat Arno Kompatscher. Auch Familienlandesrätin Rosmarie Pamer hebt hervor, dass es ein abgestimmtes Vorgehen von Land und Gemeinden brauche, um Eltern bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen.

Bildungslandesrat Philipp Achammer unterstreicht zudem den pädagogischen Wert: „Ein funktionierender Mensadienst ist nicht nur ein Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern auch ein wichtiger Bestandteil eines modernen Schulalltags, der soziale Teilhabe und Chancengleichheit fördert.“

Konkret sieht ein Zusatzabkommen zur Gemeindenfinanzierung vor, dass das Land die Gemeinden bei den Investitionskosten unterstützt – etwa beim Neu-, Um- oder Ausbau von Gebäuden sowie bei der Einrichtung gemeinsamer Mensen für mehrere Schulen. Zusätzlich wird der Essensbeitrag des Landes erhöht.

Damit die Betreuung während der Essenszeiten gesichert ist, sollen sowohl schulisches Personal als auch Ehrenamtliche eingesetzt werden. Geplant sind zudem Anpassungen im Stellenplan und beim Personalschlüssel, um den erhöhten Bedarf in der Essenszubereitung zu bewältigen.

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