von mmh 17.07.2025 14:17 Uhr

Sekundenschlaf endet im Frontalzusammenstoß

Ein Moment der Unachtsamkeit hätte am Donnerstagmorgen beinahe tragisch geendet: Gegen 08:00 Uhr kam es auf der L236 in Mötz im Bezirk Imst einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Familienauto und einem entgegenkommenden LKW. Ursache: Sekundenschlaf des deutschen PKW-Lenkers.

Symbolbild von PublicDomainPictures auf Pixabay

Frontalcrash nach Sekundenschlaf

Ein 49-jähriger Deutscher war mit seiner Ehefrau und den beiden Kindern von Deutschland kommend in Richtung Autobahnknoten Mötz unterwegs, als er plötzlich auf die Gegenfahrbahn geriet. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich aus der Gegenrichtung ein LKW, gelenkt von einem 47-jährigen Ukrainer. Der Aufprall war unvermeidbar.

Der PKW prallte frontal auf den Laster. Die Ehefrau und der 15-jährige Sohn wurden leicht verletzt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Zams eingeliefert. Der Lenker selbst sowie das zweite Kind und der LKW-Fahrer kamen mit dem Schrecken davon.

Straße zeitweise komplett gesperrt

Die L236 musste für etwa 20 Minuten vollständig gesperrt werden. In dieser Zeit wurde der Verkehr in Fahrtrichtung Süden bei Mieming über die B189 nach Telfs umgeleitet. Anschließend konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.

Die Polizei geht davon aus, dass Sekundenschlaf die Unfallursache war. Dieser stille Risikofaktor wird häufig unterschätzt – mit potenziell schwerwiegenden Folgen.

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