von veo 08.04.2025 09:41 Uhr

Marokkanischer Wiederholungstäter muss ins Gefängnis

Ein 23-jähriger Marokkaner, der wegen zahlreicher schwerer Straftaten in Bozen polizeibekannt war, wurde am Montagmorgen von der Staatspolizei festgenommen. Der Mann war mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Bozen gesucht worden und wurde zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und fünf Monaten verurteilt. Die Strafen betreffen unter anderem bewaffnete Straßenraubüberfälle, Hehlerei, Gewalt gegen Beamte sowie Körperverletzung.

Symbolbild / Quelle: APA

Sein Vorgehen war dabei stets ähnlich: In abgelegenen Bereichen der Stadt bedrohte er Passanten mit einem Messer, um an Geld, Handys oder Wertgegenstände zu gelangen. Auch Einbrüche in Garagen, zuletzt in einem Wohnhaus, wurden ihm zur Last gelegt.

Festnahme nach Fluchtversuch – Ausweisung bereits beschlossen

Die Ordnungshüter konnte den Mann, der regelmäßig in Kältenotunterkünften übernachtete und sich an den Ufern des Eisacks aufhielt, schließlich lokalisieren. Als er die Beamten bemerkte, versuchte er zu fliehen, wurde aber in der Nähe der Romstraße gestoppt und festgenommen.

Der 23-Jährige war bereits in der Vergangenheit festgenommen worden, konnte jedoch durch Falschangaben über seine Herkunft ein Abschiebeverfahren umgehen – er hatte sich fälschlich als libyscher Asylbewerber ausgegeben. Nun wird er seine Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Bozen verbüßen. Im Anschluss soll eine Ausweisung aus Italien erfolgen. Das entsprechende Dekret wurde vom Bozner Polizeipräsidenten Paolo Sartori bereits unterzeichnet, berichtet die Quästur von Bozen in einer Presseaussendung.

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