von ih 03.04.2025 11:26 Uhr

Wildbachverbauung: Arbeiten in Ulten gehen weiter

In St. Nikolaus in Ulten laufen die Arbeiten zur Wildbachverbauung weiter, um Gefahrenzonen zu entschärfen und den Hochwasserschutz zu verbessern. Das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd setzt dabei auf moderne Bauweisen und nachhaltige Materialien.

Zur Erhöhung des Hochwasserschutzes und Entschärfung der Gefahrenzonen setzt das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd seine Arbeiten am Schwienbacherbach in St. Nikolaus in Ulten (im Bild) fort. - Foto: LPA/Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd in der Agentur für Bevölkerungsschutz.

Schwienbacherbach: Neue Steinkünette und Brückenbau

Bereits vor drei Jahren wurden Maßnahmen zur Erhöhung des Hochwasserschutzes am Unterlauf des Schwienbacherbachs durchgeführt. Nun geht es mit der Errichtung einer rund 200 Meter langen trocken verlegten Steinkünette im Mittellauf weiter, wie Bauleiter Christian Kofler berichtet. Die Arbeiten beginnen Mitte April unter der Leitung von Vorarbeiter Michael Zöschg.

Ein zentrales Bauprojekt ist dabei die Erneuerung der Straßenunterführung bei der Grubbergstraße in St. Nikolaus. Während der Bauarbeiten wird eine Behelfsbrücke errichtet, und eine Einbahnregelung wird den Verkehr leiten. Nach Abschluss der Arbeiten soll die Behelfsbrücke durch eine dauerhafte Stahlbetonbrücke ersetzt werden. Für dieses Bauprojekt sind Investitionen in Höhe von 300.000 Euro vorgesehen.

Messnerbach: Nachhaltiger Beton für Konsolidierungssperren

Auch am Messnerbach in St. Nikolaus werden die Bauarbeiten nach der Winterpause fortgesetzt. Der Bauleiter Christian Kofler berichtet, dass die Konsolidierung des Bachs bereits seit über fünf Jahren im Gange ist. Bislang wurden elf Konsolidierungssperren aus Stahlbeton errichtet, weitere sind geplant.

Eine Besonderheit dieser Bauphase ist der Einsatz von nachhaltigem Beton. Vorarbeiter Michael Zöschg und sein Team setzen diesen Baustoff testweise ein, um die Umweltbelastung in der Herstellung zu reduzieren. Diese Maßnahme könnte langfristig als Modell für künftige Bauprojekte dienen.

Mit den laufenden Bauarbeiten wird die Sicherheit in Ulten weiter verbessert und ein wichtiger Beitrag zum Hochwasserschutz geleistet.

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