von ih 14.03.2025 10:51 Uhr

„Volle Rückendeckung für 100 Prozent Wohnraum für Einheimische“

Die Wohnbaupolitik in Südtirol sorgt weiterhin für hitzige Debatten. Roland Stauder, Landesparteiobmann der Freiheitlichen, zeigt sich erfreut über die breite Unterstützung für die Wohnreform und spricht sich entschieden für eine konsequente Konventionierung aus.

Roland Stauder, Obmann der Freiheitlichen - Foto: Freiheitliche

„Nicht hinnehmbar“

Roland Stauder betont, dass die Maßnahmen von Landesrätin Ulli Mair einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Wohnraum in erster Linie den Einheimischen zugutekommt. Angesichts der steigenden Anzahl von Ferienwohnungen und Zweitwohnsitzen für Nicht-Südtiroler sei es dringend notwendig, klare Regelungen zu treffen.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass jährlich rund 1.000 junge Südtiroler das Land verlassen müssen, weil sie sich hier keinen Wohnraum mehr leisten können“, so Stauder.

Lob für Landesrätin Ulli Mair

Die Kritik aus verschiedenen Interessensgruppen, die eine Lockerung der Regelungen fordern, bezeichnet Stauder als vorhersehbar. Er sieht es als vorrangige Aufgabe der Landespolitik, die Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung in den Mittelpunkt zu stellen.

„Es darf keine weiteren Ausnahmeregelungen geben, die lediglich finanzstarken Akteuren zugutekommen, während junge Familien und Berufseinsteiger das Nachsehen haben“, erklärt der Freiheitlichen-Obmann.

Abschließend wünscht Stauder der zuständigen Landesrätin Ulli Mair viel Durchhaltevermögen und betont, dass diese Wohnraumreform vor allem der jungen Generation eine Zukunftsperspektive in Südtirol bieten soll. „Die Einheimischen werden es ihr danken!“, zeigt er sich überzeugt.

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