von lif 11.03.2025 09:58 Uhr

Tiroler Frauenpreis erneut ausgeschrieben: Nominierungsfrist endet bald

Mit dem Tiroler Frauenpreis werden Frauen oder Projekte ausgezeichnet, an denen auch Männer beteiligt sein können. Genrell soll der Preis aber Mut machen, sich für Gleichstellung und Chancengleichheit einzusetzen, Vorbilder würdigen und das Wirken engagierter Frauen sichtbar machen. Ab sofort können Nominierungen für den zweiten Tiroler Frauenpreis eingereicht werden. Die Nominierungsfrist läuft bis 16. März. Der Preis wird am 14. Mai übergeben.

Frauenlandesrätin Eva Pawlata tauscht sich laufend mit Frauen aus, die sich für Chancengleichheit und Gleichstellung engagieren. (© Land Tirol/Steinlechner)

„Mit dem Tiroler Frauenpreis haben wir eine Auszeichnung geschaffen, die sich gezielt an Frauen richtet und ihr vielfältiges Engagement im Bereich der Gleichstellung vor den Vorhang holt. Ob im Einsatz für Gleichstellung in Wirtschaft oder Kunst, für Frauengesundheit oder für mehr Frauen in Entscheidungspositionen: Die ausgezeichneten Frauen und Projekte machen auf Ungleichheiten aufmerksam, hinterfragen Geschlechterstereotype und rücken die Erfahrungen und Perspektiven von Frauen in den Mittelpunkt. Damit tragen sie ganz wesentlich dazu bei, echte Gleichstellung in Tirol voranzutreiben und sind inspirierende Vorbilder für andere Frauen und Mädchen“, betont Landesrätin Eva Pawlata.

Jetzt Frauen oder Projekte nominieren

Damit Einzelpersonen oder Projekte für den Tiroler Frauenpreis infrage kommen können, müssen sie nominiert werden. Die Nominierung der eigenen Person oder des eigenen Projekts ist nicht zulässig. Wer eine Nominierung abgeben möchte, kann diese in Form eines Formulars mit aussagekräftiger Begründung ab sofort per E-Mail an die Landesabteilung Gesellschaft und Arbeit unter ga.diversitaet@tirol.gv.at einreichen. Nähere Informationen, die Richtlinie sowie das Formular finden sich unter www.tirol.gv.at/frauenpreis.

Expertinnenjury entscheidet

Die Jury, die über die Vergabe des Tiroler Frauenpreises entscheidet, wurde im Vorjahr auf Vorschlag von Pawlata mit Beschluss der Tiroler Landesregierung für fünf Jahre bestellt. Juryvorsitzende ist die Landesrätin. Laut einer Aussendung vom Land Tirol sind daneben vier Expertinnen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen vertreten:

  • eine Expertin aus der Kommunikationsbranche (Jasmin Steiner, Chefin vom Dienst der Tiroler Kronenzeitung)
  • eine Expertin aus der Wissenschaft mit Schwerpunkt Frauen, Gender und Gleichstellung (Margarethe Hochleitner, ehemalige Leiterin des Frauengesundheitszentrums an den Universitätskliniken Innsbruck)
  • eine Expertin aus dem Wirtschaftsbereich (Gabriele Punz-Praxmarer, Vorständin der Montanwerke Brixlegg AG)
  • eine Expertin zum Themenfeld Frauen und Gleichstellung (Andrea Laske, Geschäftsführerin des Gewaltschutzzentrums Tirol)

Erster Frauenpreis ging an Katharina Lhotta

Für den ersten Tiroler Frauenpreis gingen insgesamt 25 Nominierungen ein. Die Auszeichnung erhielt Katharina Lhotta, Geschäftsführerin des Vereins ARANEA für Mädchen und junge Frauen. Der Landesfilm zum ersten Tiroler Frauenpreis findet sich auf dem YouTube-Kanal des Landes.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite