von lif 09.03.2025 10:24 Uhr

Hunderttausende demonstrierten für Frauenrechte

Am Internationalen Frauentag sind weltweit Hunderttausende Menschen für Frauenrechte auf die Straßen gegangen. In der Ostukraine legten zahlreiche Demonstranten eine Schweigeminute zu Ehren der Frauen ein, die bei der Verteidigung des Landes gegen die russische Invasion getötet wurden. In Jakarta warf die Aktivistin Ajeng der indonesischen Regierung Haushaltskürzungen vor, die dazu führten, dass „Frauen ihre Rechte verlieren“.

Bild: APA/AFP

In Mexiko, wo nach UN-Angaben pro Tag durchschnittlich zehn Frauen ermordet werden, demonstrierten Tausende in der Hauptstadt Mexiko-Stadt. In Venezuela versammelten sich rund 150 Demonstranten in der Hauptstadt Caracas. Aus Angst vor Repressalien der Sicherheitskräfte verhüllten die meisten von ihnen ihr Gesicht. Sie forderten unter anderem die Freilassung der politischen Gefangenen, die von der Regierung von Präsident Nicolás Maduro festgehalten werden.

200 Festnahmen in Istanbul

In Istanbul zogen nach Angaben der Organisatoren am späten Samstagabend mehr als 3.000 Frauen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen friedlich durch das Stadtzentrum. Viele Demonstrantinnen trugen lila Kleidung und schwenkten Transparente mit Slogans wie „Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen, wir haben keine Angst und wir werden nicht gehorchen“ und „lang lebe unser feministischer Kampf“.

Später meldeten die Organisatoren mehr als 200 Festnahmen durch die Polizei. Auf von ihnen veröffentlichten Aufnahmen ist zu sehen, wie Polizisten handgreiflich gegen mehrere Demonstranten vorgehen und sie aus der Menge ziehen.

APA/UT24 

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