Waldbrand: Lage entspannt sich, Einsatz geht weiter

Unter der Leitung von Bürgermeister Mauro Dalla Barba und dem Bezirkspräsidenten des Feuerwehrverbandes Untervinschgau, Roman Horrer haben die Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren, das Forstinspektorat, die Ortspolizei und die Bergrettung das weitere Vorgehen geplant. Mit den Erkenntnissen des heutigen Erkundungsflugs über das rund 100 Hektar große Brandgebiet konnte das Gefahrenpotential für die weiterführenden Arbeiten am Boden bewertet werden.
Landesgeologe Volkmar Mair habe daraufhin grünes Licht für die direkten Löscharbeiten im Gelände gegeben. Als erste Maßnahme werden nun vorbereitende Säuberungs- und Sicherungsarbeiten stattfinden. Im Anschluss kann die Bekämpfung der Glutnester vor Ort durch Feuerwehrleute beginnen, heißt es in einer Aussendung der Gemeinde Latsch.
Diese werden vordergründig im Bereich der Höfe stattfinden, um weiterhin deren Sicherheit gewährleisten zu können. Gesichert werden die Feuerwehrfrauen und -männer von der Bergrettung. Die Zahl der Löschhubschrauber wird im Laufe des Tages deutlich reduziert. Einige der Helikopter bleiben aber vor Ort und stehen in Alarmbereitschaft. Weiterhin ist die Sektion Zivilschutz des Weißen Kreuzes für die Verpflegung der Einsatzkräfte mit Getränken und Essen zuständig. Die gesamte Einsatzleitung bedankt sich für die Solidaritätsbekundungen vor Ort, aber auch bei den zahlreichen Organisationen aus dem Ausland, welche ihre Hilfe angeboten haben.






