Rund 1.000 Menschen protestieren gegen Speicherbecken

„Den lokalen und überregionalen Vereinen, ist es voll und ganz gelungen, ihre Mitglieder zu mobilisieren und so ein starkes Signal für den Erhalt der Natur und gegen geplante Eingriffe in wertvolle Waldflächen zu setzen. Vielen Teilnehmer, sind aus Kaltern, aus dem ganzen Land und aus den Nachbarregionen gekommen, die Erwartungen wurde bei weitem übertroffen“, heißt es in einer Aussendung der Veranstalter „Unser Wald“.
„Schätzungsweise mehr als 1.000 Personen sind nach Kaltern gekommen. Durch diese starke Präsenz ist die Wichtigkeit des Waldes für uns alle und vor allem für die kommenden Generationen deutlich sichtbar gemacht worden. Die Teilnehmer setzten sich aus sehr unterschiedlichen und vielfältigen Personen zusammen, die sich in einem Punkt einig sind: Speicherbecken und andere Bauwerke mitten in unserem Wald sind nicht mehr zeitgemäß und inakzeptabel in Zeiten des Klimawandels. Von allen 18 Redner wurde dies aus jeweils verschiedenen Perspektiven auf den Punkt gebracht, mit jeweils neuen Impulsen“, berichtet die Organisation.
Es sei heute wichtiger denn je darauf zu achten, dass die Ökologie nicht bedingungslos der Wirtschaft untergeordnet wird, zitiert wurde unter anderem der Evolutionsbiologe Guy McPherson: „Wenn du wirklich glaubst, dass die Umwelt weniger wichtig ist, als die Wirtschaft, dann versuche mal die Luft anzuhalten, während du dein Geld zählst.“
Speicherbecken werden abgelehnt
Insbesondere ist betont worden, dass das Projekt der sechs Speicherbecken des Bodenverbesserungskonsortiums II. Grades aus Kaltern entschieden abgelehnt wird. Die Zerstörung von ca. 15 Hektar Wald für die Errichtung von Speicherbecken für die Bewässerung der Landwirtschaft sei aus ökologischer und aus ökonomischer Sicht eindeutig abzulehnen.






