Bruneck: Illegaler Arbeiter in chinesischem Restaurant entdeckt

Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung aufgedeckt
Im Februar führten die Beamten von Bruneck intensive Überprüfungen in Gaststätten und Beherbergungsbetrieben durch. Ziel dieser Kontrollen war es, Verstöße gegen Arbeits- und Einwanderungsgesetze aufzudecken. Dabei lag der Fokus auf der ordnungsgemäßen Anmeldung von Angestellten sowie der Identifizierung illegaler Einwanderer, erklären die Ordnungshüter in einer Presseaussendung.
In den letzten Tagen entdeckten Beamte der Funkstreifenabteilung einen chinesischen Arbeiter, der ohne gültige Aufenthaltsdokumente als Hilfskoch in einem bekannten chinesischen Restaurant in Bruneck tätig war. Der Mann hielt sich somit irregulär auf und arbeitete ohne behördliche Genehmigung.
Strafen und mögliche Schließung des Restaurants
Die Konsequenzen für den Restaurantbetreiber sind erheblich: Es wurden Bußgelder in Höhe von rund 4.500 Euro verhängt. Darüber hinaus wurde die Schließung des Lokals vorgeschlagen, da es gegen die gesetzlichen Vorschriften zur Beschäftigung und Einwanderung verstoßen hat. Der Besitzer des Restaurants, ebenfalls chinesischer Herkunft, wurde wegen des Verdachts der Ausbeutung sowie der Beihilfe zur illegalen Einwanderung angezeigt. Die Behörden setzen ihre Kontrollen fort, um Schwarzarbeit und illegale Beschäftigungsverhältnisse weiter zu bekämpfen.






