von ag 02.03.2025 11:46 Uhr

FPÖ schockiert über Zustände in Notschlafstelle

Schockiert zeigen sich der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann Mag. Markus Abwerzger und die FPÖ-Klubobfrau im Innsbrucker Gemeinderat, Andrea Dengg, über den jüngsten negativen Medienberichten hinsichtlich Sozialdumping, Drogenskandalen und sonstiger verwaltungsrechtlicher Missständen in der Notschlafstelle der Tiroler Sozialen Dienste (TSD-GmbH) am Schusterbergweg. Politische Konsequenzen werden gefordert.

Symbolbild: Rotes Kreuz Innsbruck

„Seit Jahren schaffen es die Verantwortlichen der TSD-GmbH für immer neue negative Schlagzeilen zu sorgen, es ist beinahe zum Verzweifeln“, stellt Abwerzger in einer Aussendung zermürbt fest. Er verweist darauf, dass die Landesgesellschaft seit Gründung beinahe monatlich den Landtag beschäftigt. Abwerzger nimmt auch den zuständigen roten Landesrat, LH-Stelvertreter Philip Wohlgemuth, in die Pflicht.

„Er hat die politische Verantwortung, daher muss er endlich in der Gesellschaft aufräumen, und für eine ordentliche und saubere Führung sorgen, er steht den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflicht.“ Der Tiroler FPÖ-Obmann fordert gerade auch bezüglich den Vorwürfen wegen alltäglichen Drogenhandel eine massive Aufstockung des Sicherheitspersonals, und sonstige notwendige Maßnahmen.

Bürgermeister in der Pflicht

Klubobfrau Dengg nimmt auch Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber und Vizebürgermeister Georg Willi in die Pflicht. „Beide dürfen nicht länger wegschauen. Die Missstände Vorort müssen schnellstens verbessert werden. Es kann und darf nicht sein, dass Personen, aus allen Herren Ländern, auf Kosten der Steuerzahler Hilfe in Anspruch nehmen, und die Hilfeleistung mit Gewaltandrohungen und Drogendelikten danken“, konkretisiert Dengg, die ebenso Maßnahmen und Kontrollen seitens der Verantwortlichen der Stadtgemeinde einfordert. „Die TSD-GmbH muss von den Verantwortlichen der Stadt bezüglich Mitarbeiterführung kontrolliert werden, schließlich fließt sehr viel Geld von der Stadt in diese Einrichtung, daher müssen Anzengruber und Willi auch zur Verbesserung der Missstände beitragen.“

Abschließend halten Abwerzger und Dengg unisono fest: „Fakt ist leider, dass auch unter neuer politischer Führung die Tiroler Soziale Dienste (TSD) ein strukturelles, personelles und organisatorisches Pulverfass sind, aber dieser Zustand bereinigt werden muss.“

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