von lif 01.03.2025 18:27 Uhr

Vier Arbeiter sterben bei Lawinenabgang

Nach einem Lawinenabgang im indischen Himalaya haben Rettungskräfte die meisten der etwa 55 Betroffenen aus dem verschütteten Bauarbeiter-Camp in Sicherheit gebracht. Vier der Männer seien allerdings ihren schweren Verletzungen erlegen, berichtete die indische Nachrichtenagentur PTI. Die Lawine traf das Camp im Grenzgebiet zu Tibet am frühen Freitagmorgen.

Symbolbild

Nach PTI-Angaben wurden am Samstagnachmittag noch fünf Arbeiter vermisst. Die Lawine hatte das Camp getroffen, in dem sich etwa 55 Arbeiter in Containern und einem Schuppen aufhielten. Mehrere der Arbeiter konnten sich selbst in Sicherheit bringen, andere wurden lebend gefunden.

Armee-Ärzte operierten vor Ort

Wie die indische Armee in sozialen Medien mitteilte, kamen bei den Rettungsarbeiten spezielle Radargeräte, Drohnen sowie Lawinenspürhunde zum Einsatz. Auch Hubschrauber seien ständig in der Luft, um Ausrüstung einzufliegen sowie Verletzte auszufliegen. „Armee-Ärzte haben vor Ort lebensrettende Operationen an den Schwerverletzten durchgeführt“, hieß es auf der Plattform X.

Videos von der Unglücksstelle zeigten, wie die Soldaten zwischen verbogenen Metallwänden, umgestürzte Regalen und herumliegenden Decken im Schnee arbeiten. In der Region war jüngst viel Neuschnee gefallen.

APA/UT24 

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite