Der Wünschewagen – die Erfüllung von Herzenswünschen

Herzenswünsche und emotionale Momente
Caritas-Direktorin Beatrix Mairhofer betonte, dass der Wünschewagen vielen Menschen unvergessliche Momente schenkt. Die Fahrten führten nach Hamburg, in die Toskana und in die Schweiz, doch die meisten Wunschziele lagen in Südtirol. Ob das Wiedersehen mit Freunden, ein Besuch am Grab eines geliebten Menschen oder die Rückkehr an einen besonderen Ort – jede Fahrt war einzigartig. „Viele dieser Wünsche wären ohne den Wünschewagen nicht möglich“, erklärte Alexander Schmid, Präsident des Weißen Kreuzes.
Mehr Flexibilität durch zweites Fahrzeug
Um noch besser auf Anfragen reagieren zu können, wurde 2024 ein zweites Fahrzeug angeschafft. Seit der Segnung im August hat es bereits ein Drittel der über 16.000 Wunschkilometer zurückgelegt. „Mit zwei Fahrzeugen können wir schneller und flexibler planen“, so Schmid. Dennoch mussten einige Fahrten abgesagt werden, weil sich der Gesundheitszustand der Fahrgäste verschlechterte. Daher appelliert er, sich rechtzeitig zu melden, um die Wunschfahrt möglich zu machen.
Dank an Spender und Freiwillige
Der Wünschewagen finanziert sich ausschließlich durch Spenden. „Nur so bleibt unser Angebot für alle zugänglich“, betont Ivo Bonamico, Direktor des Weißen Kreuzes. Die Unterstützung aus der Bevölkerung, von Vereinen und Unternehmen sei enorm. Auch die Freiwilligen spielen eine zentrale Rolle: 2024 kamen 27 neue Helfer hinzu. „Sie begleiten die Fahrgäste mit viel Einfühlungsvermögen und Engagement. Ohne sie wäre dieser Dienst nicht möglich“, bedankt sich Renate Rottensteiner von der Caritas Hospizbewegung.






