von lif 25.02.2025 11:47 Uhr

Berufsbildung gemeinsam weiterdenken

Neulich hat sich die lvh-Spitze mit Schullandesrat Philipp Achammer und Südtirols Berufsschuldirektoren zu einem wichtigen Austausch getroffen. Die Berufsbildung zwischen Politik, Schulwelt und Wirtschaft gemeinsam zu denken und wichtige Fragestellungen zu diskutieren, stand im Mittelpunkt des Treffens.

Im Bild (v.l.n.r.): Rudi Gruber (Direktor Landesberufsschule für Handwerk und Industrie Bozen), Edit Meraner (Direktorin Landesberufsschule Handel und Grafik Bozen), Landesrat Philipp Achammer, Martin Haller (lvh-Präsident), Walter Pöhl (lvh-Direktor), Andreas Mair (lvh-Büroleiter Unternehmensentwicklung), Hannes Mussak (lvh-Vizepräsident), Karin Huber (Stellvertreterin, Berufsbildungszentrum Bruneck), Martin Rederlechner (Direktor Berufsbildungszentrum Brixen), Isolde Moroder (Direktorin Berufsbildungszentrum Meran) und Peter Prieth (Landesdirektor deutsche Berufsbildung) – Foto © lvh.apa

Ein zentrales Thema des Treffens war die Berufsgrundstufe. „Die einjährige Ausbildung nach Abschluss der Mittelschule gilt für Jugendliche als wichtige Orientierungshilfe für ihren weiteren Ausbildungsweg. Unter diesem Gesichtspunkt kommt der Berufsgrundstufe eine besondere Rolle zu. Sie wollen wir gemeinsam weiterdenken”, betonte Achammer beim Treffen. „Aus Sicht der Handwerksbetriebe gilt es weitere Spielräume im Rahmen der autonomen Zuständigkeit zu nutzen, so dass die Berufsschulen dieser wichtigen Aufgabe als Orientierungshilfe noch mehr gerecht werden können. Dazu zählt beispielsweise ein stärkerer Fokus auf die Berufsorientierung selbst und ein größerer Praxisbezug”, so lvh-Präsident Martin Haller.

Peter Prieth, Landesdirektor der deutschsprachigen Berufsbildung, ging auf die autonomen Möglichkeiten ein, die den Schulen notwendige Freiräume geben, berichtet der lvh in einer Aussendung. So können sie die jeweiligen Situationen berücksichtigen und innerhalb des gesetzlichen Rahmens auch die Praxis gestalten. „Unter diesem Gesichtspunkt können wir gerne gemeinsam Spielräume diskutieren”, sagt Prieth. Die Vertreter der einzelnen Berufsschulen und Berufsbildungszentren betonten auch die Notwendigkeit für pädagogische Fachkräfte Anreize zu schaffen, damit es in Zukunft attraktiv bleibt an einer Berufsschule oder einem Bildungszentrum zu unterrichten.

Walter Pöhl ging auf die Möglichkeit der schulisch begleiteten Betriebspraktika für Jugendliche ab 14 Jahren ein. Diese bieten Jugendlichen eine wertvolle Unterstützung bei ihrer beruflichen Orientierung. „Eine Interessensabfrage unter den Mitgliedsbetrieben des lvh bestätigt die große Bereitschaft der Handwerksbetriebe, Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen. Diese neue Möglichkeit ist einzigartig und eröffnet neue Chancen für Jugendliche, Schule und die Handwerksbetriebe gleichermaßen”, erklärte Direktor Walter Pöhl.

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