von ih 23.02.2025 14:50 Uhr

Uli Hoeneß will AfD „nicht als Teil Deutschlands“ sehen

Kurz vor der deutschen Bundestagswahl hat Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß in einem Interview mit dem Kicker hart gegen die oppositionelle AfD ausgeteilt. Der ehemalige Manager des Rekordmeisters machte deutlich, dass er keinerlei Sympathien für die Partei von Alice Weidel hegt und sie nicht als Teil der gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland sehen möchte.

Uli Hoeneß - Foto: Wikimedia

Nicht die erste Anti-AfD-Aussage

Besonders deutlich wurde Hoeneß mit einer drastischen Aussage: „Würde einer unserer Spieler plötzlich Werbung für die AfD machen, würde ich allerdings mit ihm reden und ihn fragen, ob er noch alle Tassen im Schrank hat.“

Seine kritische Haltung gegenüber der AfD ist nicht neu. Bereits vor über einem Jahr hatte er sich bei der Trauerfeier für Vereinsikone Franz Beckenbauer (†78) klar gegen die Partei ausgesprochen. Damals betonte er: „Hunderte, Tausende sind mit der schwarz-rot-goldenen Fahne durch die Straßen gefahren, weil sie stolz auf unser Land waren. Da müssen wir wieder hinkommen. Ich möchte ganz deutlich betonen, dass ich die AfD bei diesem Prozess nicht dabeihaben möchte.“

Auf seine damalige Rede angesprochen, bekräftigte Hoeneß jetzt: „Ich stehe zu dieser Rede, sie war meine private Meinung.“

„Ich bin zuversichtlich“

Trotz seiner harten Worte gegenüber der AfD zeigt sich Hoeneß optimistisch, dass nach der Wahl positive Veränderungen für Deutschland anstehen.

In einem Interview mit der Abendzeitung sagte er kürzlich: „Ich bin überzeugt, dass der 23. Februar ein Wendepunkt für unsere Gesellschaft werden wird. Es ist alles lange nicht so schlecht, wie es hier einige darstellen, und es wird in Deutschland wieder aufwärts gehen, wenn die richtigen Parteien die Regierung bilden.“

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