von ag 21.02.2025 11:54 Uhr

„Schluss mit ‚Siamo in Italia! Parla italiano!‘“

„Siamo in Italia! Parla italiano!“ – Dieser Spruch sei laut der „Süd-Tiroler Freiheit“ (STF) eine Frechheit und doch habe ihn wohl fast jeder Südtiroler schon einmal zu hören bekommen. Damit müsse endlich Schluss sein.

Landtagsabgeordneter Hannes Rabensteiner und Landesjugendsprecherin Melanie Mair - Fotos: STF

Die „Junge Süd-Tiroler Freiheit“ und der Landtagsabgeordnete der STF, Hannes Rabensteiner, erinnern heute, am Internationalen Tag der Muttersprache, erneut daran, dass die Südtiroler das Recht auf Gebrauch der Muttersprache haben. Sie betonen: „Lasst euch das nicht gefallen! Sprecht Deutsch! Wir haben das Recht darauf!“

Das Recht auf Gebrauch der Muttersprache sei eine der wichtigsten Säulen der Autonomie. Wird dieses Recht aufgegeben, fällt mit ihm die Autonomie.

„Es ist inakzeptabel, dass Südtiroler immer wieder genötigt werden, Italienisch zu sprechen, obwohl es klare gesetzliche Bestimmungen zur Zweisprachigkeit gibt“, erklärt die „Junge Süd-Tiroler Freiheit“. „Ob im Krankenhaus, in der öffentlichen Verwaltung oder bei staatlichen Stellen – wer sein Recht auf Muttersprache nicht bekommt, sollte das nicht einfach hinnehmen, sondern es aktiv einfordern!“

Verstöße melden

Rabensteiner ruft dazu auf, Verstöße gegen die Zweisprachigkeitspflicht dem Amt für Landessprachen und Bürgerrechte zu melden: „Jede Beschwerde zählt! Nur wenn wir diese Fälle dokumentieren und melden, können wir Druck auf die Verantwortlichen ausüben.“

Die „Junge Süd-Tiroler Freiheit“ und Rabensteiner rufen alle Südtiroler auf: „Wer in einem Amt oder einer Behörde keine deutschsprachige Antwort erhält, soll auf sein Recht pochen! Die Südtiroler haben sich diese Rechte hart erkämpft – jetzt müssen wir sie auch nutzen, denn wer schweigt, gibt auf!“

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