von ih 18.02.2025 13:33 Uhr

„Bozen darf kein rechtsfreier Raum werden“

In Bozen sorgt eine Reihe gewalttätiger Vorfälle in Notunterkünften für Aufsehen und politische Debatten. Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll von der Süd-Tiroler Freiheit zeigt sich alarmiert und fordert scharfe Konsequenzen.

Foto: UT24

Mehrere Zwischenfälle, die sich kürzlich in verschiedenen Notunterkünften der Stadt ereignet haben, werfen laut Knoll ein beunruhigendes Licht auf die Sicherheitslage. Besonders heikel war ein Vorfall in der Cavourstraße, bei dem ein unter Drogen stehender Mann aus Marokko versuchte, in eine Wohnung einzudringen und dabei sowohl Passanten als auch Polizeikräfte bedrohte.

Auch im Kältenotfallzentrum in der Rittner Straße kam es zu Gewalt. Dort gerieten betrunkene Frauen und ein nigerianischer Mann, der trotz Hausverbots vor Ort war, in einen heftigen Streit. Ein weiterer Vorfall ereignete sich im Ex-Ali-Market in der Gobetti-Straße, wo ein polizeibekannter Marokkaner den Eingang blockierte, das Personal bedrohte und ein gestohlenes Elektrofahrrad bei sich hatte.

Schließung bestimmter Notunterkünfte gefordert

Für Sven Knoll sind diese Geschehnisse ein deutliches Alarmsignal. „Bozen darf kein rechtsfreier Raum werden, in dem Polizei und Ordnungskräfte täglich ausrücken müssen, um Gewalt und Kriminalität zu stoppen“, warnt der STF-Abgeordnete. Er fordert die Schließung von Notunterkünften, in denen es wiederholt zu Problemen kommt, sowie konsequente Abschiebungen straffälliger Ausländer.

Die Süd-Tiroler Freiheit kündigt an, die Sicherheitslage und Gewaltvorfälle durch ausländische Täter erneut im Landtag zu thematisieren. Ziel sei es, Maßnahmen zu beschließen, die den Schutz der Bürger gewährleisten. „Wer kriminell und gewalttätig wird, hat in unserem Land nichts verloren“, so Knoll.

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