von lif 15.02.2025 09:47 Uhr

Gewalt in Bozner Notunterkünften: Polizei im Dauereinsatz

In den vergangenen Tagen ist es in Bozen wiederholt zu gewalttätigen Vorfällen in den Notunterkünften für Obdachlose gekommen. Die Polizei musste mehrfach eingreifen, um Streitigkeiten und Ausschreitungen zu beenden.

APA/MAX SLOVENCIK

Bereits am Mittwochmorgen wurde die Polizei zu einer Unterkunft in der Rittner Straße gerufen. Zwei Frauen, eine 36-jährige Tunesierin und eine 59-jährige Italienerin, sind dort in Streit geraten. Beide waren stark alkoholisiert und bereits wegen verschiedener Delikte polizeibekannt. Die Beamten konnten die Auseinandersetzung nur mit Mühe beenden und sprachen für beide ein zweijähriges Aufenthaltsverbot für Bozen aus.

Nur wenige Stunden später musste die Polizei erneut zur gleichen Unterkunft ausrücken. Ein 28-jähriger Nigerianer beschwerte sich darüber, dass ihm und seiner Familie der Zugang zur Unterkunft verwehrt wurde. Nach Rücksprache mit den Mitarbeitern stellte sich heraus, dass er am Vorabend in eine Schlägerei verwickelt war und deshalb für vier Tage vom Zutritt ausgeschlossen wurde. Die Polizei konnte die Situation schließlich beruhigen.

An einer weiteren Unterkunft randalierte ein 32-jähriger Marokkaner und bedrohte das Sicherheitspersonal. Er blockierte zudem den Eingang, sodass andere Personen nicht in die Unterkunft gelangen konnten. Als die Polizei eintraf, stellte sie fest, dass er eine gestohlene E-Bike bei sich hatte. Er wurde wegen Hehlerei angezeigt und erhielt eine Ausweisungsverfügung.

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