von lif 06.02.2025 08:17 Uhr

Danger Zones – Eine Untersuchung zu nationalen Minderheiten in Europa

Was haben Minderheiten mit dem Frieden in Europa zu tun? Ein neues Buch gibt spannende Einblicke und wird am Donnerstag, den 13. Februar, in der Stadtbibliothek Meran vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, der Eintritt ist frei, und alle Interessierten sind willkommen.

Copyright Bild: B. Wallace, Underwood & Underwood, Philadelphia Evening Bulletin, unknown., Public domain, via Wikimedia Commons

„Danger Zones – Eine Untersuchung zu nationalen Minderheiten in Europa“ stammt von Hannes Obermair, einem Südtiroler Historiker und Senior Researcher an Eurac Research, und Josef Prackwieser, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Center for Autonomy Experience. Das Buch erschien 2024 bei Edition Raetia und wurde von Maria Kampp übersetzt. Sie wird auch die Moderation der Veranstaltung übernehmen.

In dieser Publikation geht es um nationale Minderheiten in Europa und darum, wie sie zur Verhütung von Konflikten und zur Friedenssicherung beitragen können. Der Ausgangspunkt ist die Analyse des englischen Historikers John S. Stephens, der vor rund 95 Jahren davor warnte, dass ohne ausreichenden Schutz von Minderheiten neue Kriege in Europa drohen könnten. Gleichzeitig betonte er, wie wichtig es sei, Minderheiten nicht nur zu schützen, sondern sie auch als Brückenbauer zwischen einzelnen Nationen zu sehen. Weil Nationalismus heute wieder stärker auflebt, ist das Thema besonders aktuell. Leider ist Minderheitenschutz in vielen Teilen Europas noch keine Selbstverständlichkeit, und manche Minderheiten müssen nach wie vor um ihre Anerkennung kämpfen.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Center for Autonomy Experience von Eurac Research statt. Wer sich für die Rolle von Minderheiten in unserer Gesellschaft interessiert, ist herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.

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