von lif 30.01.2025 15:47 Uhr

Gesetz zur Herkunftsangabe wird verschärft: hds kritisch

Das Gesetz zur verpflichtenden Herkunftsangabe von Fleisch, Milch und Eiern von 2023 wird verschärft. Der Wirtschaftsverband hds kommentiert den neuen Vorschlag mit einem lachenden und weinenden Auge.

Symbolfoto von Valeria Boltneva von Pexels

„Dem bewussten Konsumieren von Lebensmitteln ist sicher nicht entgegenzusetzen. Aber anstatt neue Verpflichtungen zu schnüren oder neue Bürokratie einzuführen, sollten die Ressourcen besser in Sensibilisierung investiert werden“, betont hds-Präsident Philipp Moser. In Gastronomiebetrieben etwa mit täglich wechselnder Menükarte oder mit mehrsprachigen Karten bedeute die neue Verpflichtung eine zusätzliche Auflage, die zu den bereits vielen betrieblichen Auflagen und Verpflichtungen hinzukommt, so der hds in einer Aussendung.

„Wenn es um ein bewusstes Konsumieren und um die Information zur Herkunft von Lebensmitteln geht, haben wir schon immer den Weg der Sensibilisierung von Betrieben und Konsumenten vorgeschlagen. Anstatt Betriebe zu Verpflichtungen zwingen, sollte also mehr auf Sensibilisierung gesetzt werden. Und so sollte auch die Kennzeichnung der Herkunft auf freiwilliger Basis erfolgen!“, betont der hds-Präsident, der den Mehrwert der Bestimmung in Frage stellt, da die Herkunftsangabe nicht immer etwas über Qualität eines Produktes aussagt. Also kein weiterer Zwang und keine zusätzliche Bürokratie, sondern dafür Freiwilligkeit und Sensibilisierung, hält der hds fest.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite