von ag 28.01.2025 10:14 Uhr

FPÖ fordert mehr Anerkennung für Familienarbeit

Die jüngsten Aussagen von ÖVP-Landesrätin Cornelia Hagele zur Erziehungsqualität in Familien sorgen für Kritik. Die Tiroler FPÖ-Abgeordnete Gudrun Kofler spricht von einem Angriff auf die wertvolle Arbeit von Eltern und fordert eine stärkere finanzielle Anerkennung familiärer Leistungen.

„Die flapsigen Aussagen von ÖVP-Landesrätin Cornelia Hagele in der Tiroler Tageszeitung vom 28.01.2025, wonach man ja nicht kontrollieren kann, ob Kinder daheim auch qualitätsvoll erzogen werden, sind beschämend und ein verbaler Tiefschlag für die unzähligen Mütter und Väter, die sich täglich mit voller Kraft, Liebe und Hingabe um ihre Kinder kümmern“, kritisiert die Tiroler FPÖ-Landtagsabgeordnete und Familiensprecherin Gudrun Kofler in einer Aussendung.

Die FPÖ werde ein linksideologisch motiviertes Verächtlichmachen dieser Familienarbeit nicht dulden und fordere im Gegenteil eine spürbare finanzielle Abgeltung dieser auch für die gesamte Gesellschaft so wichtigen Leistungen.

„Unzählige Baustellen“

„Landesrätin Hagele hätte eigentlich mehr als genug zu tun mit den unzähligen Baustellen in ihrem Verantwortungsbereich, wie etwa der Realisierung des mittlerweile schon abgespeckten Versuchs einer öffentlichen Kinderbetreuung mittels Rechtsanspruch auf Vermittlung eines Betreuungsplatzes. Dieser großartig verkündete Anspruch besteht bisher nur aus zwei gut dotierten Verwaltungsposten und einer Reihe von blassen Überschriften“, präzisiert Kofler.

Die FPÖ stehe zur echten Wahlfreiheit von Familien und Frauen bei der Art der gewünschten Kinderbetreuung. „Es ist wichtig, dass Eltern sich frei aussuchen können, wie sie die Betreuung ihrer Kinder gestalten möchten, und dass dies nicht nur von finanziellen Aspekten abhängig sein sollte“, so Kofler abschließend.

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