von ih 25.01.2025 10:54 Uhr

„Mit der ÖVP regieren heißt nicht, wie die ÖVP regieren“

Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) hält an ihrer Linie fest und positioniert sich klar gegen taktische Annäherungsversuche der ÖVP. Niederösterreichs FPÖ-Landesparteiobmann und Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer reagiert deutlich auf die jüngsten Aussagen von ÖVP-Neo-Obmann Karlheinz Stocker.

Udo Landbauer, LH-Stellvertreter von Niederösterreich.

„Das wurde von der Bevölkerung abgewählt“

„Mit der ÖVP regieren heißt nicht, wie die ÖVP regieren“, stellt Landbauer unmissverständlich klar. Die FPÖ werde ihre Prinzipien und den engen Schulterschluss mit der Bevölkerung nicht aufgeben. „Das wäre ein Verrat am Wähler, und dafür sind wir nicht zu haben“, betonte er. Laut Landbauer müsse die ÖVP akzeptieren, dass die FPÖ durch ihre konsequente und ehrliche Haltung die Nationalratswahl gewonnen habe. Kritik übte er an Stockers Rückgriff auf das Wahlkampf-Wording von Kanzler Karl Nehammer: „Das wurde von der Bevölkerung abgewählt.“

Landbauer sieht die FPÖ als Partei, die „tief in der Mitte der Bevölkerung verwurzelt“ sei. Stockers Positionierung vor dem ÖVP-Parteitag sei nachvollziehbar, jedoch keine Grundlage für ernsthafte Verhandlungen. „Ehrlich regieren heißt auch, verantwortungsbewusst am Verhandlungstisch zu handeln“, so Landbauer.

Zeit für einen Kurswechsel

Für die FPÖ steht nach eigenen Angaben der Wiederaufbau Österreichs im Vordergrund. Ein zentraler Erfolg sei bereits die Abwendung eines EU-Defizitverfahrens gewesen, um Österreich vor „Fremdbestimmung aus Brüssel“ zu bewahren.

Landbauer unterstreicht, dass es nun keine Zeit für politische Spielchen gebe. „Es ist Zeit für einen Kurswechsel. Die FPÖ wird weiterhin für Ehrlichkeit und positive Veränderung eintreten.“

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