von ih 23.01.2025 18:48 Uhr

Gewerkschaft warnt vor Schließung des Bozner Rechnungshofs

Die Fachgewerkschaft für den öffentlichen Dienst im AGB/CGIL zeigt sich alarmiert über die geplante Schließung des Rechnungshofs in Bozen, wie sie im Foti-Gesetzesentwurf vorgesehen ist. In einem Schreiben an Landeshauptmann Arno Kompatscher äußert die Gewerkschaft ihre Besorgnis über die Folgen für die Südtiroler Autonomie und die Beschäftigten.

Rechnungshof in Bozen. - Foto: Google.

Die Gewerkschaft kritisiert, dass eine Verlagerung der Behörde nach Venedig die Nutzung der Muttersprache sowie Übersetzungen nicht im bisherigen Maß gewährleisten könne. Zudem führe die Zentralisierung zu einer Entfremdung der Behörde von den Bürgern – ein Rückschritt für die Autonomie, so die Gewerkschaft.

Auch für die Beschäftigten wären die Folgen gravierend: Ein Umzug nach Venedig oder Versetzungen in andere Ämter würden berufliche Kontinuität und Familienleben erschweren.

Mit Blick auf die Parlamentsdebatte am 28. Januar fordert die Gewerkschaft Landeshauptmann Kompatscher zu einer klaren Ablehnung der Pläne auf und appelliert an die Südtiroler Abgeordneten, gegen den Gesetzesentwurf zu stimmen.

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