Südtiroler Exporte von Maschinen und Anlagen nehmen zu

In den letzten fünfzehn Jahren, zwischen 2008 und 2023, nahm der Wert der Südtiroler Exporte von Maschinen und Anlagen von weniger als 500 Millionen auf über 1,2 Milliarden Euro zu. Der reale Zuwachs, d.h. inflationsbereinigt, beträgt 88 Prozent. Der Anteil dieses Sektors an den Gesamtexporten stieg von 15,2 Prozent auf 17,4 Prozent.
Die Palette der exportierten Produkte ist sehr breit gefächert und reicht von Wintertechnologien (z. B. Skilifte, Pistenfahrzeuge und Schneekanonen) bis hin zu Kühl- und Lüftungssystemen für die Industrie, von Metallbearbeitungs-, Druck- oder Sanitärmaschinen bis hin zu Turbinen und Antriebselementen.
Mehr als drei Viertel der Südtiroler Exporte von Maschinen und Anlagen fließen in andere europäische Länder. Deutschland und Österreich sind die wichtigsten Bestimmungsländer mit einem Anteil am Gesamtvolumen von 19 bzw. 14 Prozent in den letzten fünf Jahren. Es folgen die Schweiz und Frankreich mit jeweils acht Prozent.
Darüber hinaus entfallen zehn Prozent der Maschinen- und Anlagenexporte auf den asiatischen Kontinent, während sieben Prozent nach Nordamerika, vor allem in die USA, gehen. Letztere sind mit einem Anteil von 6 Prozent der wichtigste außereuropäische Bestimmungsmarkt.
Handelskammerpräsident Michl Ebner dazu: „Der Maschinen- und Anlagenbau zeichnet sich durch starke Innovation und hohe Produktivität aus. Diese Branche ist einer der Haupttreiber der Südtiroler Exporte und zeugt von der hervorragenden Qualität und Wettbewerbsfähigkeit des Südtiroler Verarbeitenden Gewerbes.“






