von hz 24.09.2024 09:39 Uhr

Angestellter klaut mit Firmenwagen tonnenweise Eisen

Am gestrigen Montagnachmittag haben die Ordnungshüter von Bozen einen 48-jährigen Mann stoppen können, der mit gestohlener Ware unterwegs war. Zudem transportierte er sie mit einem Fahrzeug der Firma, in welcher er Angestellter ist.

Symbolbild von Pexels auf Pixabay

Der Geschäftsführer eines Transportunternehmens verständigte am Montag die Ordnungshüter. Er hegte den Verdacht, dass sein 48-jähriger Mitarbeiter H. M., wohnhaft in Bozen, einen firmeneigenen Lkw für den Transport von Gütern benutze, die er nicht befördern dürfe, und dabei Routen benutze, die mit seinen Aufgaben völlig unvereinbar seien.

Noch am selben Nachmittag konnte festgestellt werden, dass der Lkw ohne Genehmigung und ohne Auftrag des Unternehmens ins Eggental fuhr. Dort wurde der Fahrer dabei beobachtet, wie er große Mengen Eisen geladen hatte. Anschließend fuhr er zurück in die Stadt bis in die Nähe eines Entsorgungszentrums für eisenhaltige Materialien, wo die Ordnungshüter den 48-Jährigen aufspüren konnten.

H. M., der bei der Verfolgung am Steuer des Lastwagens ertappt wurde, konnte nur zugeben, dass er eine Ladung von vier Tonnen Eisenmaterial hatte, die er aus einem Depot gestohlen hatte, und dass er sie bei einem spezialisierten Unternehmen in der Absicht, einen erheblichen finanziellen Vorteil zu erzielen, absetzen wollte. Nachdem er für weitere Ermittlungen zum Polizeipräsidium gebracht worden war, wurde er bei der Staatsanwaltschaft Bozen wegen schweren Diebstahls und Unterschlagung angezeigt; die vier Tonnen gestohlenes Eisenmaterial wurden daraufhin beschlagnahmt, bis sie ihrem rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden.

Quästor Paolo Sartori erteilte dem 48-Jährigen angesichts des Vorfalls die persönliche Präventionsmaßnahme der mündlichen Warnung der öffentlichen Sicherheit.

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