von lif 18.06.2024 15:47 Uhr

Schlammlawine Campill: Entwarnung nach Erkundungsflug

Am gestrigen Montag ist in den Seresbach in Campill in der Gemeinde St. Martin in Thurn eine Mure abgegangen (UT24 berichtete). Nach einem Erkundungsflug mit anschließender Zivilschutz-Sitzung wurde heute (18. Juni) Mittag die Lage erneut bewertet.

Bei einem Erkundungsflug wurde heute das Ausmaß der Schlammlawine in Campill in Augenschein genommen. (Foto: LPA/Landeswarnzentrum in der Agentur für Bevölkerungsschutz/Omar Formaggioni)

„Die Wildbachverbauung ist weiter beim Aufräumen und beim Sichern potentieller Ausbruchstellen“, berichtet der Direktor des Landesamtes für Wildbach- und Lawinenverbauung Ost Sandro Gius, „wir sind mit Vorarbeiter Tobias Obwegs dabei, unterhalb der Rutschung den Seresbach in sein ursprüngliches Bachbett zurückzuführen“. Die Feuerwehrleute pumpen weiter Kellerräume aus und räumen auf.

Landeshauptmann und Bevölkerungsschutzlandesrat Arno Kompatscher hat sich heute vor Ort ein Bild der Lage verschafft: „Dank des Einsatzes vieler Helfer und Unterstützer und nach der genauen Analyse durch die Landesgeologen konnten wir Entwarnung geben, die 146 evakuierten Personen können in ihre Häuser zurückkehren. Mein Dank geht an alle, die umgehend tatkräftig mitgeholfen haben, darunter Freiwillige Feuerwehren, Zivilschutz, Wildbachverbauung, Landesstraßendienst, Landesforstdienst.“

 

Landeshauptmann und Bevölkerungsschutzlandesrat Arno Kompatscher hat sich heute in Campill ein Bild von der Lage verschafft. (Foto: LPA)

Heute um 19 Uhr wird bei einer Zivilschutzsitzung noch einmal eine Lagebewertung vorgenommen.

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