Bozen: Autodiebstahl endet in Totalschaden

Vom Diebstahl zum Desaster
Der bestürzte Eigentümer alarmierte sofort die Polizei. Doch die Nachricht, die er erhielt, war noch niederschmetternder: Sein Auto, wiedergefunden, aber in einem desolaten Zustand. Ein Unfall hatte das Fahrzeug in einen Schrotthaufen verwandelt.
Überwachungskameras beim Parkplatz vom Pfarrhof zeichneten auf, wie das gestohlene Auto dort zum Stehen kam und dann mit Vollgas gegen einen Lichtmasten gerast ist. Ein Akt scheinbarer Willkür und Zerstörung. Zwei vermummte Gestalten wurden von Kameras in der Nähe des Fahrzeugs gesichtet, ihre Identitäten bleiben jedoch im Dunkeln.
Doppelter Schlag: Ignorierte Schäden
Die Tragödie für den Autobesitzer verschlimmert sich. Neben dem gestohlenen und zerstörten Auto wurde auch seine Garage beschädigt. Doch, wie er entsetzt feststellen musste, zeigte die Polizei wenig Interesse an einer akkuraten Schadensaufnahme. Ein Schlag ins Gesicht für das Opfer und ein Beweis für die offensichtliche Vernachlässigung der Bürgerbelange.
Wiederholtes Unglück und wachsende Unsicherheit
Dieses Ereignis ist kein Einzelfall. Der Betroffene wurde bereits im Sommer Opfer eines Camper-Einbruchs. Ein Muster von Verbrechen, das die Stadt in Atem hält. Peter Brachetti, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit Bozen Stadt/Land, schlägt Alarm. Einbrüche, Schlägereien, Diebstähle – die Liste der Vergehen wächst täglich. Bozen, einst eine sichere Stadt, droht im Chaos zu versinken.
Brachettis dringender Weckruf
Brachetti macht keinen Hehl aus seiner Empörung. „Wegschauen ist keine Option mehr“, warnt er. Die Stadt stehe vor einem Sicherheitskollaps. Die Verantwortlichen müssten endlich handeln, fordert er. Mehr Polizeipräsenz, strengere Kontrollen, effektive Präventionsmaßnahmen – das seien die dringend benötigten Schritte, um die Spirale der Kriminalität zu stoppen. Ein drastischer Appell an die Stadtverwaltung, um das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen und Bozen aus dem Strudel der Unsicherheit zu retten.






