von hz 18.12.2023 12:19 Uhr

Junger Tiroler überrascht auf Gran Risa

Am heutigen Montag findet im Gadertal der zweite Riesentorlauf der Herren statt. Auf der Gran Risa führen nach dem ersten Durchgang erneut die beiden Erstplatzierten des Vortages: Odermatt (SUI) vor Zubcic (CRO). Für die ganz große Überraschung sorgte allerdings ein junger Tiroler, der mit der hohen Startnummer 49 auf Platz 17 fuhr.

Foto (Archiv): UT24/hz

Die Gran Risa verlangt den weltbesten Technikern im Ski Alpin alljährlich alles ab. Bei bestem Wetter und hervorragend präparierter Piste hat der Schweizer Marco Odermatt im ersten Durchgang mit der Startnummer Eins gleich die Bestzeit in den Gadertaler Schnee gelegt. Der Kroate Filip Zubcic, der am Vortag mit Odermatt in einer eigenen Liga gefahren ist (die beiden trennten nur 19 Hundertstelsekunden, während der Drittplatzierte bereits mehr als zwei Sekunden langsamer als der Sieger war), blieb nicht ganz fehlerlos und liegt mit knapp neun Zehnteln auf Platz Zwei, gefolgt vom Kärntner Marco Schwarz (+ 0,95 Sekunden).

Mit Startnummer 49 kam der im Jahr 2001 geborene Joshua Sturm aus St. Leonhard im Pitztal. Der junge Tiroler überraschte mit einer starken Fahrt auf der Gran Risa und landete auf Platz 17. Am gestrigen Sonntag qualifizierte er sich als 38. nicht für den zweiten Durchgang, am heutigen Montag zeigte er allerdings sein ganzes Können und man darf gespannt auf den zweiten Durchgang sein. Spätestens seit seinem Doppelgold im Riesentorlauf und Slalom bei den österreichischen Staatsmeisterschaften 2023 in Hinterstoder muss man den jungen Pitztaler auf der (Ski-)Rechnung haben.

Ergebnisse der Tiroler

Bester Tiroler ist nach dem ersten Durchgang der Fieberbrunner Manuel Feller auf Platz 16. Gleich dahinter – wie bereits erwähnt – liegt der junge Pitztaler Joshua Sturm auf Platz 17. Platz 20 nimmt Raphael Haaser vom Achensee ein. Der für Dänemark fahrende Christian Borgnaes aus St. Anton am Arlberg liegt gleich dahinter auf Platz 21.
Der Grödner Alex Vinatzer zeigt mit Platz 27 einmal mehr seine Beständigkeit im Riesentorlauf neben seiner Spezialdisziplin Slalom auf und ist im zweiten Durchgang mit dabei, ebenso wie der Welschtiroler Luca de Aliprandini aus Tuenno auf Platz 30.

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