von hz 18.12.2023 15:21 Uhr

Gran Risa: Kärntner rast auf das Podest

Marco Odermatt bleibt das Non-plus-ultra im Männer-Riesentorlauf. Der 26-jährige Schweizer holte am Montag im Gadertal das Double. Marco Schwarz, der am Vortag als Vierter das Podium verpasst hatte (UT24 berichtete), steigerte sich diesmal nach Rang im ersten Durchgang und wurde Zweiter – 1,05 Sekunden hinter Odermatt. Dritter wurde der Slowene Zan Kranjec (+1,22).

Der Kärntner Marco Schwarz holt sich auf der Gran Risa den zweiten Platz - Bild: APA/AFP

Für Odermatt war es sein insgesamt 27. Weltcup-Triumph, sein 17. im Riesentorlauf bzw. saisonübergreifend der sechste RTL-Erfolg en suite. Schwarz freute sich über sein insgesamt 22. Weltcup-Podium, das fünfte im Riesentorlauf. „Es war von der Abstimmung her deutlich besser, so macht es schon mehr Spaß“, meinte Schwarz im ORF-TV-Interview. Mit einem Rückfall des führenden Odermatt rechnete er nicht. „Ich kenne den Odi schon so lange, da braucht man nicht spekulieren“, so Schwarz.

Tiroler fallen zurück

Bester Tiroler nach dem ersten Durchgang (UT24 berichtete) war der Fieberbrunner Manuel Feller auf Platz 16, der im Endklassement auf Rang 20 zurückgefallen ist. Trotzdem schließt er als bester Tiroler am heutigen Montag im Gadertal ab, da auch die anderen im zweiten Durchgang zurückgefallen sind: der noch im ersten Durchgang überraschend starke junge Pitztaler Joshua Sturm fiel von Platz 17 auf 23 zurück.
Zweitbester Tiroler wurde der Grödner Alex Vinatzer, der im zweiten Lauf sechs Plätze gutmachen konnte und 21. wurde. Auch der Welschtiroler Luca de Aliprandini machte ebenso sechs Plätze gut und landete auf Platz 24.
Raphael Haaser vom Achensee büßte hingegen einige Plätze ein und fiel vom 20. auf den 27. Platz. Dies war auch bei dem für Dänemark fahrenden Christian Borgnaes aus St. Anton am Arlberg der Fall, der im ersten Durchgang auf Platz 21 lag, im Endklassement jedoch mit Platz 28 das Schlusslicht bildete.

Im Gesamt-Weltcup hat Schwarz nun 92 Zähler Rückstand auf den Schweizer. Im letzten Rennen vor Weihnachten, dem Slalom in Madonna di Campiglio, könnte Schwarz theoretisch das Gelbe Trikot zurückholen. „Ich freue mich auf den Klassiker in Madonna“, sagte Schwarz.

APA/UT24

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