Spanische Busfahrer für Südtirol

Die Sasa bewirbt die Einstellung von spanischem Personal als eine Lösung für den anhaltenden Fachkräftemangel im Busverkehrssektor. Myriam Atz Tammerle ist der festen Überzeugung, dass diese Maßnahme insgesamt mehr Nachteile als Vorteile mit sich bringt. Zugleich dürfe nicht außer Acht gelassen werden, dass diese Entscheidung im Widerspruch zu den grundlegenden Prinzipien der Zweisprachigkeit in Südtirol stehe. „Bereits jetzt können viele Busfahrer kein Deutsch, worüber sich Südtiroler und Gäste gleichermaßen ärgern“, so Atz Tammerle in einer Aussendung.Â
Die „Süd-Tiroler Freiheit“ fordert entschieden, dass im öffentlichen Nahverkehr die Arbeitsbedingungen für das bereits bestehende Personal verbessert werden, anstatt vermehrt auf „ausländische Arbeitskräfte“ zurückzugreifen. Eine nachhaltige Investition in die Schulung und Wertschätzung der bestehenden Mitarbeiter würde nicht nur den lokalen Arbeitsmarkt stärken, sondern auch dazu beitragen, neue Probleme zu vermeiden.
Die Bewegung appelliert eindringlich an die Sasa, die langfristigen Auswirkungen dieser Entscheidung zu berücksichtigen und alternative Wege zur Bewältigung des Fachkräftemangels zu prüfen, die im Einklang mit den Prinzipien der Zweisprachigkeit und der Wahrung lokaler Arbeitsplätze stehen. Die Mitarbeiter des öffentlichen Nahverkehrs müssen mit den örtlichen Gegebenheiten gut vertraut sein und ein höchstes Maß an Sicherheit garantieren. Der „Süd-Tiroler Freiheit“ liege eine Reihe von Beschwerden vor, wo dies in der Vergangenheit nicht immer der Fall war.






