„Die grüne Revolution frisst ihre eigenen Kinder“

Mit der Novellierung der F-Gase-Verordnung gefährde die EU den Betrieb zahlloser Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen in systemrelevanten Wirtschaftszweigen, schreibt die EU-Parlamentarierin Limmer in einer Aussendung. Der sichere und störungsfreie Betrieb von Rechenzentren, Krankenhäusern, Bäckereien und Produktionsanlagen in Schlüsselindustrien könne unter solchen Vorzeichen nicht mehr garantiert werden.
Klimaschutz wie Ersatzreligion
„All dies geschieht unter dem Vorwand des Klimaschutzes, der längst den Charakter einer Ersatzreligion angenommen hat. Vor lauter missionarischem Eifer merken die Gläubigen dieser Ersatzreligion gar nicht, wie sich ihr Glaube gegen sie selbst richtet, denn mit der Novellierung der F-Gase-Verordnung soll nun ein schrittweiser Ausstieg aus den teilfluorierten Kohlenwasserstoffen (HFKW), die die wichtigste Gruppe der F-Gase darstellen, beschlossen werden, um die im EU-Klimagesetz formulierten Zielsetzungen einzuhalten. Im Namen des Klimas sollen also Stoffe verboten werden, die für die angestrebte ‚Transformation‘ und ‚Energiewende‘ vonnöten sind, etwa zur Herstellung von Wärmepumpen, ohne dass alternative, billige Lösungen in Sicht wären. Man könnte auch sagen: Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder. Jedenfalls hat derjenige, der einerseits Wärmepumpen, andererseits aber die dafür benötigten F-Gase verbieten will, ein intellektuelles Dilemma, denn das eine geht nicht ohne das andere. Und ein Großteil der hunderttausendfachen Kälte-, Klima- und Wärmepumpanlagen lassen sich technisch nicht von HFKW-Kältemitteln umrüsten, und falls doch, dann nur zu immensen Kosten, die kaum zu stemmen sind“, so Limmer, die umweltpolitische Sprecherin der AfD-Delegation im EU-Parlament.
Es sei falsch, ein bestehendes System zu zerstören, ohne gangbare und technologisch ausgereifte Alternativen zu ihm zu haben, heißt es weiters. Doch genau dafür haben SPD, Grüne, Linke, FDP und die Mehrheit der Union gestimmt. Die AfD lehnt das ab.






