von hz 08.12.2021 13:19 Uhr

„Für die Heimat kämpfen!“

Zum wiederholten Male ist die Sepp-Kerschbaumer-Gedenkfeier, verglichen mit den vergangenen Jahren, in außergewöhnlicher Form abgehalten worden. Am heutigen Mittwoch (8. Dezember) lud der Südtiroler Heimatbund und der Südtiroler Schützenbund erneut zur Gedenkfeier in St. Pauls ein, um der verstorbenen und lebenden Tiroler Freiheitskämpfer Respekt und Dank zu erweisen.

Mit der Meldung an die Höchstanwesenden begann pünktlich um 10 Uhr die Feier vor dem Paulsner Dom, teilt der Südtiroler Schützenbund in einer Aussendung mit. Nach der abgeschrittenen Front aller Schützen-Formationen marschierten die Teilnehmer im Prozessionsschritt bis zum Friedhof, wo Roland Lang, Obmann des Südtiroler Heimatbundes, alle Tiroler willkommen hieß.

In seinen einleitenden Worten erinnerte Lang an das heurige 60. Gedenkjahr der Feuernacht, dessen Geschehnisse und Auswirkungen. „Einer, der mit seinem Einsatz Italien an den Verhandlungstisch zwang, war ohne Zweifel Sepp Mitterhofer“, erinnerte Lang an den unlängst verstorbenen Tiroler Freiheitskämpfer (UT24 berichtete).

Den Wortgottesdienst zelebrierten Pater Reinald Romaner OFM und Landeskurat Pater Christoph Waldner OT.

Die Gedenkfeier im Friedhof. – Foto: © Südtiroler Schützenbund / Egon Zemmer

Gedenkrednerin Dr. Eva Klotz, Tochter von Freiheitskämpfer Georg Klotz

Die Gedenkrede hielt Dr. Eva Klotz, Tochter von Freiheitskämpfer Georg Klotz. Sie war 31 Jahre Abgeordnete im Südtiroler Landtag und setzt sich nach wie vor für die Selbstbestimmung der Südtiroler ein:

Es genügt nicht, über die zunehmend selbstzerstörerische Verleugnung der Tiroler Identität zu klagen. Wir müssen mit allen uns zur Verfügung stehenden, modernen demokratischen Mitteln für unsere Heimat und all das, was sie so einzigartig macht, kämpfen! Wenn nicht die patriotischen Kräfte wie die Schützen, wer dann!“

Mitwirkung von Musikkapelle und Schützenkompanie

Im Anschluss an die Gedenkrede spielte die Musikkapelle aus St. Pauls das Lied vom „Guten Kameraden“. Am ehemaligen Grab von Sepp Kerschbaumer wurden Kränze niedergelegt. Mit eingebunden wurden dabei auch die Mitstreiter Sepp Kerschbaumers: Franz Höfler, Anton Gostner, Luis Amplatz, Jörg Klotz, Kurt Welser, Sepp Mitterhofer und all jene Kameraden, die eine Strecke des Weges mit ihnen gegangen sind. Die Ehrensalve feuerte die Schützenkompanie „Sepp Kerschbaumer“ Eppan ab. Abgeschlossen wurde die sehr würdige Gedenkfeier mit der Tiroler Landeshymne und der österreichischen Bundeshymne.

Die Kranzträger im Friedhof von St. Pauls. – Foto: © Südtiroler Schützenbund

Die Ehrenkompanie Sepp Kerschbaumer Eppan. – Foto: © Südtiroler Schützenbund / Egon Zemmer

Ziel des italienischen Staates ist es, unser Landl in eine gleichgestellte ‚regione italiana‘ zu verwandeln. Wir werden uns mit einer ständigen Bevormundung aus dem entfernten Rom niemals abfinden. Dieser Staat kann nicht unser Staat sein! Selbstbestimmung und Ruf nach Freiheit ist die Antwort. Denn unsere Heimat ist Tirol und unser Vaterland war immer schon Österreich“, mahnte Landeskommandant Renato des Dorides in seinen abschließenden Dankesworten.

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  1. Algunder
    12.12.2021

    oohhhh fritz
    longsom mit de aussogn!
    pajazzo???
    wia kimsch drauf? wegn de zohlreichn aktionen wos er gstartet hot? vor dem londtog seine meinung gsog hot??
    oder wegn 3 liader wou jeder woas dass a musi net jedn gfollt??
    schaug amoll wia sich der mensch treu gebliebm isch! wos er denkt sogg er ,! wos er sogg tuat er !

  2. Franzjosef
    09.12.2021

    Das muss man als Ganzes sehen und verstehen mit dieser Rentensache von 2014. Da hats was gefunden die ELSA.

  3. Fritz48
    09.12.2021

    Geld stinkt nicht und es ist auch egal wo es herkommt, wenn da abgestimmt wird ob ein paar Millionen in die Politikertaschen fließen gehen die Hände ausnahmslos nach oben!
    Die Schützen, waren früher mal eine Elite Südtirols! Was würde ein Dr. Bruno Hosp heute sagen, wenn er so einen Bajazzo wie den Wirth – Anderlan an deren Spitze gesehen hätte!

  4. Elsa
    08.12.2021

    Wenn Eva Klotz die Million vom italienischen Staat genommen hat, da sie da auch für die Heimat gekämpft?

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