von hm 04.03.2021 18:14 Uhr

Nach Social-Media-Vorfall: Krankenhäuser übermitteln Akten an Landesgericht

Die Generaldirektion des Südtiroler Gesundheitsbetriebes hat auf Vorwürfe eines freiberuflich tätigen Facharztes aus Bozen reagiert, die am Donnerstag in einem Video auf Social Media aufgetaucht sind. Der Arzt brachte darin den Tod seines 64-jährigen Freundes und Berufskollegen aus Brixen mit einer Corona-Impfung in Zusammenhang.

Der verstorbene Arzt wurde im Krankenhaus Bozen behandelt. (Foto: LPA/Ivo Corrá)

Der am Krankenhaus von Brixen praktizierende Arzt erlitt vergangene Woche einen Schlaganfall und verstarb nach Aufenthalten in den Krankenhäusern von Brixen und Bozen.

Die Ärztlichen Direktionen der Krankenhäuser Bozen und Brixen leiten – wie es von den geltenden gesetzlichen Bestimmungen vorgesehen ist – die Dokumentation zum Vorfall an die Gerichtsbehörde am Landesgericht Bozen weiter, wie der Gesundheitsbetrieb am Donnerstag mitteilte. Vorwürfe kamen von einem in Bozen frei praktizierenden Zahnarzt per Online-Video.

Es liege im Ermessensspielraum der Staatsanwaltschaft, das weitere Vorgehen zu entscheiden. Die Generaldirektion, die Direktionen der Gesundheitsbezirke Bozen und Brixen, die Ärztlichen Direktionen der Krankenhäuser von Bozen und Brixen seien bedacht, der Staatsanwaltschaft alle nötigen Auskünfte zur Klärung des Sachverhalts zukommen zu lassen und sichern derselben ihre tatkräftige Mitarbeit zu.

Die Generaldirektion drückt den Angehörigen des Verstorbenen das tief empfundene Beileid aus. Das Gericht entscheidet nun, ob ermittelt wird.

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