von su 23.02.2021 09:57 Uhr

ARD-Talkrunde: Reinhold Messner sagt nur einen falschen Satz

Am Montagabend wird Reinhold Messner in die ARD-Talksendung „Hart aber fair“ geladen. Der 76-Jährige sitzt im Studio in Bozen, heißt es. Fast 20 Minuten schaut Messner mit versteinerter Miene vom Bildschirm und sagt einen Satz und der ist falsch.

Archivbild APA (dpa)

Messner ist zusammen mit dem Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte, der Virologin Corinna Pietsch, dem Chef des Deutschen Reiseverbandes Norbert Fiebig, der Journalistin Andrea Zschocher und dem Reisebuchautor Manuel Andrack bei Frank Plasberg zum Thema „Sommer der Unsicherheit – echter Urlaub nur mit Impfung?“, zu Gast.

Guten Abend Herr Plattberg

„Reinhold Messner sitzt in Bozen im Studio“, sagt Talkmaster Plasberg. „Unser Ton geht über München, Wien, wahrscheinlich auch Rom. Ich sage jetzt ‚Guten Abend, Herr Messner’, und dann zählen wir mal die Sekunden.“

Reinhold Messner antwortet: „Guten Abend, Herr Plattberg!“. Auf seinen falschen Namen antwortet Plasberg: „Gut, die Mondlandung ist es nicht, sondern nur eine Leitung nach Bozen. Das wird ’ne interessante Sendung. Schwierig, aber unterhaltsam!“

Sie sind Einsamkeit gewohnt

Plasberg will Messner erneut ansprechen, der zwischenzeitlich bereits über mehrere Minuten unverändert vom Monitor schaut: „Sie sind Einsamkeit gewohnt, wie blicken Sie auf Menschen, die nach Monaten im Lockdown sagen: Ich muss raus, egal wohin?“

Messner regt sich nicht. Zwischenzeitlich sind acht Minuten vergangen. Der Talkmaster meint, es brauche nur etwas Geduld und gleich wird er uns hören.
„Das ist jetzt faszinierend“, meint Plasberg . „Herr Messner?“

Dann plötzlich die Erleuchtung. „Ich glaube, der Ton funktioniert, aber das Bild ist eingefroren“, versucht sich Plasberg in einer Erklärung und meint: „Er sitzt nicht irgendwo auf dem Mount Everest, sondern in Bozen im Studio, aber manchmal sind die Wege verschwommen und verschlungen …“

Herr Messner, mein Name ist Plasberg

„Ich mach’ noch mal einen Versuch“, sagt Plasberg. „Herr Messner, mein Name ist Plasberg, wir sind bei ‚Hart aber fair’ und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie gleich dabei sind.“

Die Situation ändert sich nicht – Plasbergs sarkastischer Tipp „Dann werden wir noch mal sammeln und 20 Euro in die Leitung investieren“.

Messner schaut nunmehr über 18 Minuten ohne Regung vom Bildschirm. Plasberg geht auf den Monitor und setzt zu „einem letzten Versuch“ an: „Denn wenn man Herrn Messner sieht, dann fragt man sich: Warum sagt er nichts?“

Plasbergs Einschätzung: „Das Bild ist eingefroren, wie man es vom Handy kennt. Gibt es einen letzten Versuch? Was sagt ihr in der Regie?“

Die Regie entscheidet sich dafür, Reinhold Messner aus der Sendung zu nehmen. Seitens dreier Mitarbeiter wird der Bildschirm abmontiert.

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  1. Hofrat
    24.02.2021

    Der Messner isch schon passe`, wia der Durni. Oanmol isch ollm Schluß, sie kemmen eh nimmer mit mit der heitigen Welt. Ihre Zeit isch schon long vorbei. Hofrat

  2. bayernkontakt
    23.02.2021

    Do muas i dia leida recht gem, deitschlond is a weissa Fleck auf da kartn, wos de netzvabindung ogeht. Übaoi bessa ois bei uns

  3. Puschtra
    23.02.2021

    An Südtirol kann es nicht liegen, das deutsche Kommuikatiossystehm nimmt in Europa die hinteren Plätze ein.In Südtiro wurden mehr KM Glasfaser verlegt wie in dast ganz Bayern

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