von ih 17.12.2020 08:17 Uhr

Sind die meisten Südtiroler bereits Corona-immun?

Die Universität Innsbruck hat eine beachtenswerte Studie veröffentlicht, wonach Personen, die von einer Corona-Infektion genesen sind, dauerhaft immun bleiben. Somit werden diese Menschen auch nicht neu erkranken, noch können sie andere anstecken. Die Neuroimmunologen der Universität Innsbruck zeigen damit auf, dass es für diese nachgewiesenen Personengruppen die Corona-Restriktionen eigentlich gar nicht braucht.

PAA (AFP)

„Angesichts dieser neuen Erkenntnisse sollte auch in Südtirol eine breit angelegte Antikörper-Studie durchgeführt werden, um einen Überblick über den tatsächlichen Stand der Infizierten und in der Folge Immunisierten zu bekommen, da diese auch nicht geimpft werden müssen“, meint Bernhard Hilber von der Süd-Tiroler Freiheit.

In Südtirol hatten im Frühjahr offiziell, also mit positiven Testergebnis, 2.500 Personen das Coronavirus. Die Dunkelziffer lag damals wesentlich höher, da im Februar und März viele noch dachten an einer normalen Grippe oder Husten zu leiden. Auch war nicht bekannt, dass Corona sich über verschiedene Beschwerden bemerkbar macht, vom Verlust des Geruch- und Geschmacksinns, Kopfweh, Fieber oder auch nur über Magen-Darm Beschwerden. Schätzungen gehen von 50.000 bis 75.000 Infizierten im Frühjahr aus.

Mehr als 100.000 Südtiroler bereits immun?

Bei der aktuell durchlaufenden zweiten Welle sind bisher ca. 25.000 Personen positiv getestet worden. Die Dunkelziffer dürfte auch jetzt wesentlich höher liegen. In Österreich geht man davon aus, dass bis zu 55 Prozent der Infektionen behördlich nicht erfasst werden.

Für Südtirol könne man laut Bernhard Hilber von einer noch höheren Dunkelziffer ausgehen. Dementsprechend wäre es möglich, dass in Südtirol bisher bereits zwischen 100.000 und 150.000 Personen Corona überstanden haben und nun für Jahre – wahrscheinlich lebenslang – immun sind.

Immune Menschen müssen nicht geimpft werden

Die Studie der Universität Innsbruck hat eine de facto Herdenimmunität in Ischgl nachgewiesen und deckt sich mit den Erfahrungen der Infektionen in Gröden. Beim Massentest vor drei Wochen gab es in St. Ulrich beispielsweise nur vier Infektionen. Bereits im Sommer fand man bei den Massen-Antikörpertest in Gröden einen Hinweis auf die Immunität: 49 Prozent der Getesteten hatten Antikörper.

Eine repräsentative Studie in Südtirol, welche Antikörper bzw. T-Zellen gegen das Corona nachweist, würde somit direkte Rückschlüsse darauf liefern, wie viele Südtiroler eine Corona-Infektion bereits durchlaufen haben und in der Folge immun sind. „Diese Erkenntnisse sind wesentlich für alle weiteren Strategien. Denn Personen, die gegen das Corona-Virus immun sind, können ganz normal arbeiten gehen und müssen auch nicht geimpft werden“, ist Hilber überzeugt.

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  1. 17.12.2020

    Das Virus kam mach Epimologen schon Ende NOV: 2019 nach Bergamo und Lombardei, also weiss man gar nicht , wie viele es schon Menschen über den Jahreswechsel und Wintersport Hotspots infiziert hatte, aber der Viehdoktor Dorsten vom RKI
    hat die ersten Fällee im Februar heruntergespielt. Wie wir wissen sind die Chinesen nich besonders Transparent gewesen, als man uns die Ersten Toten in Wuhan zeigte, war es schon fünf nach 12, weil das Virus , ist heuet nbicht mehr, wie die spanische Grippe mit der Postkutsche unterwegs, sondern Global mit den Flugzeug. Die Chinesen gaben ja zu dass der Virus schon Anfang NOV Millionen infizierte.


  2. 17.12.2020

    Ich würde eher Glauben, dass die meisten Südtiroler
    zunehmend Launisch und Depressiv werden, vom Kind bis zum Greis, ich bin Immun gegen
    die alltäglichen Panikmeldungen geworden

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