von su 23.11.2020 04:24 Uhr

Südtiroler Coronavirus-Verordnung vorerst bis 30. November aufrecht

Über den Verlauf des Südtirol-weiten Corona-Screening berichteten am Sonntagabend des dritten Tags Landeshauptmann Kompatscher, Projektleiter Franzoni sowie die Präsidentin des Weißen Kreuzes Siri und Landesfeuerwehrpräsident Gapp.

Die Bilanz am Nachmittag (16.00 Uhr) des dritten Testtages: Insgesamt 322.313 Personen haben sich in Südtirols 116 Gemeinden im Rahmen der Aktion „Südtirol testet” dem Corona-Schnelltest unterzogen, 144.105 davon in Bozen.

Bei 3040 Personen wies der Antigen-Test zu jenem Zeitpunkt das Coronavirus Sars-CoV-2 nach. Somit wurden 58,2 Prozent der Südtiroler Bevölkerung getestet, 0,9 Prozent davon mit einem positiven Testergebnis. Die aktuellsten Testdaten gab in der heutigen (22. November) Pressekonferenz um 16.30 Uhr der Projektleiter der Aktion “Südtirol testet” Patrick Franzoni bekannt.

„Südtirol kann stolz auf das Ergebnis sein"

Landeshauptmann Arno Kompatscher zeigte sich erfreut, über das „großartige” Ergebnis, das die optimistischen Erwartungen übertroffen habe und auf das die Südtiroler stolz sein könnten.

„Südtirol hat gezeigt, dass es ein starkes Land ist, mit starken Organisationen und vor allem mit Menschen, die wissen, was Zusammenhalt ist”, betonte der Landeshauptmann.

„Genau jetzt braucht es weiter Disziplin"

„Dieses Ergebnis hat uns allen in Südtirol und vor allem dem Gesundheitswesen sehr viel gebracht, nämlich die Kontrolle wieder zurückzubekommen und die Möglichkeit zu haben, schrittweise ab dem 30. November wieder öffnen zu können”.

Kleinkindbetreuung, Kindergarten und Grundschule starten bereits am Dienstag wieder in Präsenz. Die aktuelle Verordnung allerdings gilt noch bis zum 30. November. „Denn genau jetzt heißtes, besonders diszipliniert sein, um das gemeinsam Erreichte nicht zunichte zu machen”, unterstrich Kompatscher.

„Über 3000 positiv Getestete mögen wenig erscheinen, aber bei einer Reproduktionszahl R von 1,5, wie letzthin in Südtirol, würden diese potenziell 4500 weitere anstecken, die dann 6750 anstecken, womit man in einer Woche theoretisch auf mehr als 95.000 Ansteckungen hätte kommen können”, rechnete Kompatscher vor, welchen Wert die gemeinsame Aktion hat.

Weiterhin Sicherheitsmaßnahmen beachten

Alle Anwesenden riefen dazu auf, weiterhin die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zu beachten, also weiter Mund-Nasenschutz zu tragen, Abstand zu halten, häufig die Hände zu waschen, Treffen mit Menschen aus anderen Haushalten zu vermeiden und die Vorgaben der Verordnung einzuhalten. Dies gelte vor allem auch bei negativem Testergebnis.

Gutes Zusammenspiel aller

Die Präsidentin des Landesrettungsvereins Weißes Kreuz Barbara Siri und Landesfeuerwehrpräsident Wolfram Gapp verwiesen auf das gute Zusammenspiel aller, die in den drei Testtagen im Einsatz waren.

Im Namen der Landesregierung dankte der Landeshauptmann allen, die sich testen ließen, und allen, die mitgeholfen haben: vom Sanitätsbetrieb über den Bevölkerungsschutz, die Rettungsdienste Weißes Kreuz und Rotes Kreuz, die Ordnungskräfte, den Landesfeuerwehrverband, die Gemeinden bis hin zur Landesverwaltung und allen freiwilligen Helfern.

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