von ih 01.08.2020 11:42 Uhr

„Christkindlmarkt über Stadt verteilen eine Schnapsidee“

Auch wenn sich die Stadt Innsbruck sicher etwas überlegen muss, wie man aufgrund von Corona einen Massenansturm beim Christkindlmarkt verhindern kann, ist den „Christkindlmarkt auf die Stadt verteilen“ eine politische Schnapsidee!“, sagt Gerald Depaoli vom Gerechten Innsbruck.

„Gemeinderat Wallasch, den ich daran erinnere, dass es neben dem Christkindlmarkt in der Altstadt auch Christkindlmärkte am Marktplatz, in der Maria-Theresien-Straße, in Wilten, in St. Nikolaus, auf der Hungerburg, in Neu-Arzl, und am Bergisel etc. gibt, muss uns daher erklären, wo der aufgeteilte Christkindlmarkt noch angesiedelt werden, und unter welchem Namen der Christkindlmarkt auch werbetechnisch vermarktet werden soll?“, will Depaoli wissen.

„Dass der Christkindlmarkt in der Altstadt, sollte er aufgeteilt werden, seinen Charme verliert, und besonders für Touristen keinen Anreiz bietet Innsbruck zur vorweihnachtlichen Zeit zu besuchen, liegt auf der Hand. Die finanziellen Einbußen für die Innenstadtkaufleute, die mit der Aufteilung des Christkindlmarktes die wichtigste Einnahmequelle 2020 verlieren würden, wären nicht absehbar!“, so Depaoli, der sich wundert, dass es nicht Tourismusstadtrat Vize-Bürgermeister Anzengruber selbst  ist, der ein von der Innsbrucker Stadtregierung gemeinsam erarbeitetes Konzept bzgl. der Durchführung des Christkindlmarktes präsentiert, und stattdessen Gemeinderat Wallasch offensichtlich die politischen Agenden von Anzengruber übernimmt, und einen Lösungsvorschlag präsentiert.

Das Gerechte Innsbruck schlägt im Gegenzug vor den Christkindlmarkt in der Altstadt über den Domplatz und rund um den Dom auszuweiten, um die Menschenmengen zu verteilen, ebenso könnte man natürlich auch den Christkindlmarkt in der Maria-Theresien-Straße bis zur Anichstraße zum selben Zweck ausnahmsweise 2020 flächenmäßig ausdehnen.

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