von su 03.07.2020 11:52 Uhr

Südtiroler Transportunternehmer sagt „Super-Sheriffs schämt euch“

Der „Dank“ von Armin Brunner geht speziell an eine Streife der Polizei, welche einen LKW seines Unternehmens, nachts um 01.40 Uhr in Hohenbrunn bei München angehalten hat. Der vom Südtiroler Unterland aus, international tätige Transporteur sagt mit Fingerzeig auf die Polizei: „Habe die Eier voll“.

Transportunternehmer Armin Brunner. (Bilder: Privat)

In einem Facebook-Beitrag bringt Brunner seine Enttäuschung zum Ausdruck: „Bedanke mich bei der Polizei München für die außerordentlich genaue Kontrolle meines Fahrzeugs und der Fahrtstunden und vieles mehr. Wir haben Euch gerade eure Äpfel am Großmarkt abgeladen um eine Uhrzeit, wo so mancher schläft….“

Mit Stilllegung des Fahrzeuges gedroht

Denn der Konsument, so Brunner, muss morgens ja frisches Obst auf dem Teller haben, „….da fällt Euch Super Sheriffs nichts besseres ein, uns wegen laut Euch, zwei cm zu hohen Auflieger, eine Strafe von 88,50 Euro zu schreiben und ihr habt mit der Stilllegung des Fahrzeuges gedroht, sollten wir die Strafe nicht zahlen“.

Zum Glück war meine Frau am Steuer

Zum Glück, so Brunner weiter, „war meine Frau am Steuer und nicht ich, denn ich hätte Euch den ganzen Kübel da stehen lassen, denn ich hab von Euch Polizisten Sheriffs in Österreich, Deutschland und Italien ‚die Eier voll, schämt Euch alle ….bis vor 3 Wochen sind wir gefahren, um Euch das Essen zu bringen, ….da gab es über Nacht ein neues Gesetz …Fahrt frei für Transport und wir fuhren wie die Blöden wo ihr alle daheim in die Hose geschissen habt !!!!!!“

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  1. hst
    04.07.2020

    Schämen sollte sich wohl eher Herr Brunner für eine unflätigen Worte. Es gibt eben Vorschriften, die einzuhalten sind. Die Strafe war in diesem Fall sehr mild.

  2. swiss-austrianer
    03.07.2020

    Ja Herr Brunner, jedes Ding hat zwei Seiten. Und gerade bei den LKW-Transporteuren gibt es eine erhebliche Anzahl “schwarzer Schafe”. Darum ist es auch gerechtfertigt, dort etwas genauer hinzusehen, denn gibt man denen “den kleinen Finger, dann nehmen sie gleich die ganze Hand”. Und von wegen frisches Obst auf den Tisch, wenn ich das einige Tage nicht habe, verhungere ich weder noch es geht mir was wichtiges ab und vor allem muss es nicht aus Italien sein. Ausserdem wird sowieso viel nutzloses Zeug auf der Strasse transportiert, aber wegen der “Subventionen” rentiert eben das. Es wäre an der Zeit, die Kostenwahrheit einzuführen, aber die “Strassentransportlobby” – allem voran Ihr Herr Baumgartner – stemmt sich mit “aller Kraft dagegen”. Also Herr Brunner, den “Ball flach halten” oder sich einen anderen Job suchen. Bei den Erntehelfern, in der Pflege und so manchen anderen Berufen werden händeringend “Fachkräfte” gesucht und so könnte man sich die ausländischen “Corona-Träger” fernhalten.

  3. Ibinsnit
    03.07.2020

    Ich hatte auch eine solch tolle Begegnung.
    Weil ich den letzten Lohnstreifen und den Arbeitsvertrag nur digital dabei hatte, kostete das 660€
    Sonst war alles in Ordnung. Gewicht, Fahrzeiten usw.

  4. Puschtra
    03.07.2020

    Da gebraucht einer mal die Richtigen Worte, der Deutsche Staat der die ganze Welt mit Geldgeschenken beglücken will, muss es jetzt auch schon bei den
    Tranporteuren teilweise was wieder reinholen, und jeder ist nicht Gleicher als Gleich, wenn man sieht mit wie Tranporteuere aus den Balkan mit Ihren Schrottkarren die Passauer Grenze
    passieren, dann könnten die übereifrigen Sheriiffs, die Hälfte aus den Verkehr ziehen, aber dafür reichen die Abstell-Parkplätze in der Bananenrepublick nicht mehr aus

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