von ih 31.05.2020 07:02 Uhr

Urzí-Fans: „Südtiroler sollen bei lebendigem Leibe verbrennen“

In der Nacht auf Sonntag kam es oberhalb von Brixen erneut zu Feuerschriften, in denen die Unabhängigkeit Südtirols von Italien eingefordert wurde. Ein Bild davon postete auch der Landtagsabgeordnete Alessandro Urzí auf seiner Facebook-Seite, der darauf eine Reihe von Hass-Kommentaren erntete, die sich gegen die Südtiroler richteten.

Auf der Facebook-Seite von Alessandro Urzí wurde eine Hasstirade gegen die Südtiroler losgetreten.

Ob gewollt oder nicht. Alessandro Urzí provozierte in der vergangenen Nacht die Hass-Kommentare gegen die Südtiroler förmlich mit seinen Facebook-Postings. So äußerte sich der italienische Landtagsabgeordnete in der vergangenen Nacht ganze drei Mal zu den Feuerschriften im Eisacktal. Die Wortmeldungen seiner Anhänger könnten bezeichnender nicht sein.

Urzí fordert „null Toleranz“ für Los-von-Rom-Schriften

Obwohl es sich bei den Los-von-Rom-Schriften zweifelsohne um eine Art der freien Meinungsäußerung handelt, forderte Urzí noch am Samstagabend „null Toleranz“ für die Feuer oberhalb von Brixen.

Ebenso richtete er dabei in einem weiteren Facebook-Posting einen Appell an Landeshauptmann Kompatscher, wonach sich dieser unverzüglich zu den Los-von-Rom-Bekundungen zu äußern habe.

Ein absolut hässliches Gesicht unter den Kommentaren präsentierte schließlich eine Frau. So kommentierte Barby Gallo Vescovi, eine vermeintliche Anhängerin des Abgeordneten, die Südtiroler mögen allesamt bei lebendigem Leibe verbrennen. Hier ein Screenshot des Kommentars:

„Idioten, die sich von Rom finanzieren lassen“

Weitere Kommentare schlugen in die selben Kerbe, in denen die Südtiroler per se als „Idioten“ bezeichnet wurden, die es nicht zu schätzen wüssten, dass „Rom ihnen mit finanziellen Mitteln gerade den Hintern rette“.

Doch die Anhänger von Alessandro Urzí ließen auch am Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher kein gutes Haar. So wurde dieser unter anderem als „potentiell krimineller Verbrecher“ bezeichnet, wie etwa am Beispiel von Max Piovan zu sehen ist:

Eine Anfrage von UT24 zu den Hass-Kommentaren auf seiner Facebook-Seite blieb von Urzí bislang unbeantwortet.

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  1. Sem
    31.05.2020

    Herr Urzi, gehen sie nach Rom oder besser noch weiter hinunter. Sie sind freiwillig in Südtirol. Und nehmen sie gleich ihre ganzen Fans mit, die so gerne Italiener sind. Südtirol ist nicht Italien, sonder nur zu Unrecht bei Italien, diesem sinkenden Schiff.
    Hannes T, Bruneck

  2. Puschtra
    31.05.2020

    Die “Walschn” Rechtsnationalen kann man wohl als ewiggestrige Idioten
    bezeichnen, sollen mal südlich von Rom schauen, wirtschaftlich Pleite,
    auf den Level von Rumänien, und zu einen klein Afrika
    umgewandelt. Die in Rom sollen mal besser und das Geld zurückzahlen,
    das noch offen ist.

  3. Elfi
    31.05.2020

    jetzt haben wir es wieder schwarz auf weiß, in Südtirol und vorallem in Bozen sind die meisten Italiener Fasischten

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