Zwei verletzte Schafe werden von Amtstierarzt begutachtet

Vor zwei Wochen wurde in Matrei ein Tier gefilmt, das laut Einschätzung von Martin Janovsky, Beauftragter des Landes Tirol für große Beutegreifer, ein Wolf sein dürfte. Wenige Tage danach wurden ebenfalls in Matrei i. O. zwei tote Schafe gefunden. Die Ergebnisse der DNA-Analyse dieser am 6. Mai gerissenen Tiere liegen noch nicht vor.
Weiterhin aufrecht bleibt die Empfehlung des Landes, insbesondere Schafe und Ziegen auf der Weide mit entsprechenden Elektrozäunen zu schützen. Diese sollen sachgerecht aufgestellt werden, vor allem keine Möglichkeit zum Durchschlüpfen bieten und eine Spannung von mindestens 3.000 bis 3.500 Volt aufweisen. Sollte das nicht möglich sein, sollen die Weidetiere über Nacht in den Stall gebracht werden.
Wolfssichtungen unbedingt melden
Eine Wolfssichtung gab es am Freitag vergangener Woche im Gemeindegebiet von Bruck a. Z. (Bezirk Schwaz).
Die Bevölkerung wird gebeten Sichtungen, Filmaufnahmen, Fotos oder Risse der jeweils zuständigen Bezirkshauptmannschaft, im Fall von Osttirol der Bezirkshauptmannschaft Lienz zu melden: bh.lienz@tirol.gv.at






