von ih 17.01.2020 14:04 Uhr

Islamischer Imam heiratet aus Versehen einen Mann

In Uganda ist ein islamischer Imam scheinbar in eine ihm unliebsame Falle getappt. Wie die Welt berichtet, dachte er, er hätte eine Frau geheiratet. Doch die Braut war ein Mann. 

Foto: New Vision Uganda/Twitter

Die Trauuung zwischen dem islamischen Geistlichen und einem Mann sorgt in Uganda derzeit für eine kontroverse gesellschaftliche Debatte. Weil Homosexualität in dem afrikanischen Land unter Strafe steht, wurde der Imam inzwischen von all seinen religiösen Verpflichtungen entbunden.

Seinem mutmaßlichen Ehepartner wurde hingegen ein „unnatürliches“ Vergehen vorgeworfen. Der Imam wusste eigenen Angaben zufolge wohl nicht, dass er bei der Zeremonie, die vor Wochen in dem Bezirk Kayunga stattfand, einen Mann geheiratet hatte.

Mit Ziegen, Zucker und Koran für „Frau“ bezahlt

In Uganda wird seit Jahren versucht, härter gegen Homosexualität vorzugehen. So wurde etwa die Einführung einer Todesstrafe durch Erhängen überlegt. Viele Ugander glauben außerdem, gleichgeschlechtliche Liebe sei ein Importprodukt des Westens.

Berichten zufolge habe der Imam zwei Wochen nach der Ehe immer noch keinen Geschlechtsverkehr mit seiner „Braut“ gehabt. So soll ihm diese vorgegaukelt haben, ihre Periode zu haben. Für die mutmaßliche „Frau“ bezahlte der Imam übrigens mit zwei Ziegen, zwei Beuteln Zucker sowie einem Koran.

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