Kreuze raus aus den Klassenzimmern?

Zadić sprach sich für eine klare Trennung von Kirche und Staat aus. „Ich habe einen sehr säkularen Zugang zum Staat“, so die Justizministerin.
FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer forderte noch am Dienstagabend in einer Aussendung ein klares Bekenntnis von ÖVP-Parteiobmann und Bundeskanzler Sebastian Kurz zum Kreuz in den Schulklassen, in den Gerichtssälen und auf den Berggipfeln ein. „Sollte die ÖVP wie beim Kopftuchverbot für Lehrerinnen auch bei dem Kreuzen dem grünen Juniorpartner nachgeben, verheißt das für die Zukunft nichts Gutes“, so Hofer.
Kreuz-Diskussion auch in Südtirol
Eine ähnliche Diskussion gab es bereits im Jahr 2017. Damals tobte in Österreich eine Debatte, ob das Kreuz in öffentlichen Gebäuden und Schulen bleiben dürfe. Angestoßen hatte das Ganze die SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar im Hinblick auf ein neues Integrationsgesetz.
Brigitte Foppa, ehemalige CO-Vorsitzende der Südtiroler Grünen, stieß die Diskussion auch in Südtirol an. Foppa meinte, dass in einem „Laienstaat“ darüber geredet werden müsse, wie mit religiösen Symbolen im öffentlichen Raum umgegangen werden soll, wenn die kulturelle und religiöse Zusammensetzung sich verändere. Eine Forderung, Kreuze aus den Schulklassen zu entfernen, ist laut Foppa aber nicht erhoben worden (UT24 berichtete).






