von su 24.09.2019 10:01 Uhr

Sebastian Kurz sieht neue Flüchtlingskrise: „Da braut sich was zusammen“

Sebastian Kurz hat sich wenige Tage vor den Wahlen in Österreich am Sonntag, zu einer erneuten Flüchtlingskrise geäußert. In einem Bild-Interview droht Österreichs ehemaliger Bundeskanzler, Erdogan und kritisiert Spanien.

Sebastian Kurz (ÖVP), Flüchtlinge (APA, Bildmontage UT24)

Auf die Frage von Bild, nach einer möglicherweise erneuten Flüchtlingskrise, „dass er nicht nur das Gefühl habe, dort braut sich was zusammen. Sondern, ich habe sogar das Gefühl, wir in Europa sind schuld daran, dass die Lage so ist.“

Für Schließung der Grenzen

Kurz spricht sich im selben Interview für eine Schließung der Grenzen aus und kritisiert den Umgang in Spanien und Italien:

„Wenn ich mir anschaue, wie sich die Politik in Spanien in den letzten Jahren geändert hat, in Richtung wieder mehr offene Grenzen, wenn ich mir anschaue, was jetzt in Italien die neue Linie ist, dass sie dort wieder mehr offene Häfen anvisieren, dann ist das eine Umkehr in der Migrationspolitik“, so Kurz.

Konsequenzen für Erdogan

Dies seien „keine sehr richtigen Signale, die aus Europa in Richtung Afrika, in Richtung der Schlepper gesendet werden“, so Kurz

Kurz droht auch dem türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdogan: „Es gibt einen Deal mit der Türkei, der hat uns als Europäische Union teures Geld gekostet“, so Kurz:

„Insofern wäre es am besten, wenn wir geschlossen dem Präsidenten Erdogan vermitteln, dass, wenn er sich nicht an diesen Deal hält, dass das Konsequenzen hat”, meint Kurz.

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