von su 10.09.2019 18:39 Uhr

Musikschule passt Gebühren an

Mit dem neuen Schuljahr passen die Landesmusikschulen ihre Tarife an. Neue Lehrstellen können damit finanziert werden. Einen entsprechenden Beschluss hat die Landesregierung am Dienstag gefasst.

Deutsche Musikschulen: Die Landesregierung hat heute die jährlichen Studiengebühren angepasst - Foto: LPA

Der Andrang zu den Landesmusikschulen ist ungebrochen. Um dem Platzmangel entgegen zu wirken und den Ausbildungswünschen bestmöglich entsprechen zu können, hatte die Landesregierung auf Vorschlag von Bildungslandesrat Philipp Achammer das Kontingent an Musikschullehrpersonen im vergangenen und laufenden Jahr schrittweise angehoben: Stellen für 20 zusätzliche Lehrpersonen wurden geschaffen. „Wir werden auch in den kommenden Jahren bemüht sein, weitere Stellen zur Verfügung zu stellen”, sagt Landesrat Achammer.

Bildungsangebot erhöht

„Um die Wartelisten abzubauen, die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Grundschulen auszubauen und die Durchführung von Projekten mit Verbänden zu ermöglichen, hat die Deutsche Bildungsdirektion das Bildungsangebot 2018/19 und 2019/20 erhöht”, betont Bildungslandesrat Achammer.

Die Landesregierung hat daher heute (10. September) beschlossen, die jährlichen Studiengebühren anzuheben. Dies war zuletzt vor acht Jahren erfolgt. Über den Mehrertrag werden die neuen zusätzlichen Stellen für das Lehrpersonal finanziert.

Das hat zur Folge, dass mehr Studienplätze für Musikschüler garantiert werden können. Für einkommensschwache Familien ist eine Reduzierung der Studiengebühren vorgesehen. Richtlinien hierfür sollen ausgearbeitet werden.

Gebühren weiterhin niedriger als in anderen Ländern

Kinder und Jugendliche unter 25 Jahren bezahlen demnach für den Unterricht in Instrumental- und Vokalfächern 220 Euro im Jahr, bisher waren es 180 Euro.

„Es handelt sich also um rund vier Euro mehr, die monatlich für den Musikunterricht bezahlt werden”, so der Landesrat. Wie bisher kommen Geschwister in den Genuss von Ermäßigungen: Für sie beträgt die Jahresgebühr 170 Euro anstelle der bisher 144 Euro.

„Damit liegen wir mit den Gebühren verglichen mit anderen Ländern weiterhin niedriger”, sagt Landesmusikschuldirektor Felix Resch.

Die 52 deutschen und ladinischen Musikschulen zählen rund 17.000 Musikschüler.

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  1. Diandl
    10.09.2019

    Achammer, du willst uns wohl für dumm verkaufen? Eine Preissteigerung von über 20% willst du damit schmackhaft machen, daß damit neue Lehrerstellen besetzt werden können. Wenn mehr Lehrer angestellt werden, können folglich auch mehr Schüler aufgenommen werden, sprich mehr Studiengebühren eingehoben werden. Wozu also eine derart drastische Erhöhung?
    Weiters, Achammerlein, rühm dich nicht damit, daß bei uns die Studiengebühren angeblich niedriger seien als anderswo. Kann schon sein. Es sind ja auch die Löhne niedriger als anderswo. Schmettere mal das durch die Gegend: Die Löhne sind in Süd-Tirol dank der SVP niedriger als in den meisten anderen Ländern!
    Wenn du schon Vergleiche ziehst: In Deutschland ist der Besuch der Musikschule für das 3. Kind (und die weiteren) einer Familie kostenlos. Im Vergleich dazu 170 Euro im SVP-Land Süd-Tirol.
    Wie gnädig, durchlauchter Achammer! Möge Euch das gewöhnliche Volk für Eure Großzügigkeit die Füße küssen!

    • Puschtra
      11.09.2019

      Achhammer, tätätatäh-tatütatü, viel geredet, wenig Substanz!

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